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Abrasivwirkung
Hydraulikelemente wie Ventile oder Pumpen haben bewegte Metallteile, die nur durch Passung abgedichtet sind. Das Spiel dieser Teile liegt deutlich unter 50 µm. Es ist also zwingend notwendig, eine ausreichende Filtration der Hydraulikflüssigkeit zu gewährleisten. Je feiner man filtert, desto aufwändiger wird natürlich die Filtration. Daher ist es immer auch eine wirtschaftliche Überlegung, welche Filter an welcher Stelle des Systems eingebaut werden. Feinstpartikel < 10 µm werden dabei oft vernachlässigt. In dieser Größenordnung kommen aber oft sehr harte Teilchen - wie z. B. Silizium - vor. Diese Teilchen haben im Flüssigkeitsstrom eine schleifende Wirkung auf die Oberflächen. Der dadurch entstehende Verschleiß wird Abrasion genannt und hat einen negativen Einfluss auf die Lebensdauer der Komponenten.
In einer entsprechenden Umgebung kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, zusätzliche Nebenstromfilter mit Feinstfilterelementen (≤ 5 µm) einzusetzen und somit die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen. RT-Filtertechnik bietet auch hierbei kompetente Unterstützung und ein adäquates Produktprogramm an.
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Abscheidegrad
Der Abscheidegrad eines Hydraulikfilters beschreibt die Effektivität eines Filters beim Abscheiden von Feststoffpartikeln.
Er ergibt sich nach ISO 16889 aus
εx = (Nu - Nd)/Nu – 1/βx
εx = Abscheidegrad für Partikel größer als x µm
Nu = Partikelanzahl > x µm vor dem Filter (upstream)
Nd = Partikelanzahl > x µm hinter dem Filter (downstream)
Der Abscheidegrad wird üblicherweise in % angegeben. Er ist mit dem βx – Wert aus dem Multipass-Test verknüpft.
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Abscheidevermögen
Eigenschaft einer Druckflüssigkeit, sich von Verun-
reinigungen durch Hochsteigen (Luft) oder Absinken (Fremdstoffe) zu trennen.
Luftabscheidevermögen (air release): Charakterisiert die Fähigkeit einer Druckflüssigkeit, ungelöste Luft (Luftbläschen) abzuscheiden. Ungelöste Luft kann im Wesentlichen durch Leckstellen, Verwirbelung im Behälter oder durch Kavitation in das Druckmedium gelangen. Sie muss wieder abgeschieden sein, bevor die Flüssigkeit von der Pumpe erneut angesaugt wird, da freie Luft negativen Einfluss in hydrostatischen Anlagen hat. Das LAV ist hauptsächlich von spezifischen Flüssigkeitseigenschaften, von der Betriebsviskosität, von Verunreinigungen und der Bläschengröße abhängig. Es wird nach DIN 59381 ermittelt.
Fremdstoffabscheidevermögen (contamination release): Eigenschaft einer Druckflüssigkeit, Fremdkörper mit abweichender Dichte, vor allem Wasser und Festkörperverunreinigungen, abzuscheiden. Im Mineralöl scheidet sich Wasser wegen der höheren Dichte am Behälterboden ab, in HFD-Flüssigkeiten wegen der geringeren Dichte an der Oberfläche. Wichtig ist auch hier ein Abscheiden der Fremdstoffe im Tank oder in den Filtern, bevor sie mit der Flüssigkeit wieder angesaugt werden.
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Absolutdruck
Druck in einer Anlage gegenüber Druck Null im völlig leeren Raum (100% Vakuum) (nach DIN 1314) |
 
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Absolute Filterfeinheit
Der Ausdruck besagt, dass z. B. bei einem 10 µm-Absolutfilter keine Glasperle mit 10 µm Durchmesser durch das Filter gehen darf. Der Ausdruck sollte daher nur in Verbindung mit diesem Glasperlentest benutzt werden, den nur Filterhersteller einsetzen.
Man sollte ihn aber den Anwendern gegenüber nicht benutzen, da er sie irreführt.
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ACFTD-Staub
Testschmutz für die Durchführung des Multipasstests nach ISO 4572. Die mengenmäßige Zusammensetzung der einzelnen Partikelgrößen ist festgelegt. Damit ist eine einheitliche Verschmutzungsgrundlage für alle Multipass-Tests gewährleistet.
Da es sich bei ACFTD jedoch um Sand verschiedener Körnung handelt, ist seine Wirkung auf das Filter-
ergebnis nicht ohne weiteres auf eine Verschmutzung durch Abrieb übertragbar, die andere geometrische Formen aufweist.
ACFTD wird seit ca. 1992 nicht mehr hergestellt. Als Ersatz ist der ISO-MTD-Staub bestimmt worden. Auf dessen Basis ist auch der neue Multipass-Test ISO 16889 entwickelt worden.
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Additiv (Wirkstoff)
Chemischer Zusatz, der die vorhandenen Eigenschaften einer Flüssigkeit verändert oder neue Eigenschaften ergibt (CETOP RP 100). Dem Naturstoff Mineralöl fehlen für seine Aufgaben als Druckflüssigkeit eine Reihe von Eigenschaften, die man nur durch Zusatz von Wirk-
stoffen erhalten kann. Dazu zählen Wirkstoffe für die Verbesserung des Rostschutzvermögens, der Alterungs-
beständigkeit, des Verschleißschutzes, des VT-Verhaltens, des Lasttragevermögens (Druckbeständigkeit), u. a. |
 
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Additivverbrauch
Druckflüssigkeiten, die höheren Belastungen ausgesetzt sind, müssen additiviert werden. Verschiedene Additive werden durch die Belastungen im Betrieb abgebaut oder zerstört. So können HP-Additivmoleküle (High Pressure) durch Scherwirkung zerkleinert oder detergierende Additive durch Schmutzanhaftung herausgefiltert und somit verbraucht werden. Bei teuren Ölen kann sich eine Nachadditiverung lohnen. Bei kleineren Ölmengen ist jedoch ein regelmäßiger Ölwechsel die bessere Wahl. |
 
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Alterung von Druckflüssigkeiten
Schädigung der Druckflüssigkeit vorwiegend durch Oxidieren (Bildung von Säureresten) und Polymerisation (Vergrößerung der Kohlenwasserstoff-Ketten); erzeugt Schlamm oder harzförmige Überzüge an Geräteteilen als Alterungsprodukte.
Die Alterung wird beschleunigt durch Luft (Sauerstoff), Wasser, hohe Temperaturen und metallische Kataly-
satoren. Sie wird durch die Neutralisationszahl gemessen.
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Anfangs-Druckdifferenz ∆pA bei Filtern
Druckdifferenz, die an einem neuen, unverschmutzten Filter entsteht, wenn ein bestimmter Volumenstrom hindurchgeschickt wird. Sie ist abhängig vom Aufbau des Filterelements und der Filterfeinheit sowie von der Viskosität und der Größe des durchfließenden Volumenstroms.
Schmutzaufnahmekapazität und damit Druckdifferenz eines Filters sind nach oben begrenzt. Beide sind umso größer, je kleiner die Anfangs-Druckdifferenz ist. Sie ist daher eine wichtige Kenngröße für die Auswahl eines Filters.
Der Wert sagt allein jedoch nicht viel aus. Zusätzlich sind Angaben über die Schmutzaufnahmekapazität des Filters notwendig, denn ein Filter mit kleinem ∆pA kann schneller zugesetzt sein als eines mit einem größeren ∆pA.
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Anfangsverschmutzung
Verschmutzung der Druckflüssigkeit, in einem Hydrauliksystem vor dem ersten Spülen. Sie besteht aus der Verschmutzung, die im Druckmedium selbst vor dem Einfüllen in das Hydrauliksystem enthalten ist und den Schmutzteilchen aus der Fertigung, die vor der Montage nicht genügend aus den einzelnen Geräten ausge-
waschen wurden („eingebauter Schmutz“). Dieser Schmutz muss unbedingt bei der Inbetriebnahme als erstes durch Spülen der Anlage herausgefiltert werden. Dazu benutzt man häufig eine Spülanlage mit eigener Pumpe und großen Filtern. |
 
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APC - Partikelzähler
Die schnellste Partikelanalyse in der Flüssigkeit erfolgt mit automatisierten Partikelzählgeräten. Bei diesem Verfahren strömt das Öl an einer Lichtquelle vorbei und verringert je nach Größe der einzelnen Partikel die von einer Photodiode erfasste Intensität des Lichtstrahls. Die Änderung der Intensität des Lichtstrahls löst Spann-
ungsänderungen an der Photodiode aus, welche ein direktes Maß für die Teilchengröße sind. Voraussetzung für eine korrekte Ermittlung ist aber, dass die Partikel den Lichtstrahl hintereinander passieren. Bei dieser Mess-
methode können jedoch Luftblasen und Wasser-
tröpfchen das Ergebnis verfälschen. Deshalb müssen die Proben sachgerecht aufbereitet werden.
Voraussetzungen für ein aussagefähiges Ergebnis einer Ölanalyse sind:
richtige Auswahl der Probennahmestelle (repräsentative Probennahme)
Sauberkeit bei der Probennahme
sachgerechte Aufbereitung der Proben
Eine regelmäßige und repräsentative Probenahme sowie die korrekte Auszählung der Partikel geben frühzeitig Aufschluss über negative Erscheinungen. Ausfällen kann so frühzeitig vorgebeugt werden.
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Bar
Einheit für den Druck: 1 bar = 100.000 N/m²
Die Einheit „bar“ wird in der Fluidtechnik heute häufig benutzt, da die von jeher gewohnten Zahlenwerte für Druckangaben erhalten bleiben. In den SI-Einheiten wird die Einheit „Pascal“ für Druckangaben empfohlen:
1 Pa = 1 N/m²
Eine einfache Umrechnung ergibt:
10 bar = 1 • 1.000.000 Pa = 1 MPa.
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BAUMA
Die BAUMA ist die weltgrößte Fachmesse für Bau- und Baustoffmaschinen. Sie findet im 3-jährigen Turnus in München statt. Veranstaltungsjahre sind 2004, 2007, 2010 usw. Weitere Informationen finden Sie unter www.bauma.de. |
 
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Be- und Entlüftungsfilter
Die Aktuatoren in einem Hydrauliksystem (Zylinder, Schwenkantrieb, Motoren usw.) nehmen je nach Funktionszustand unterschiedliche Ölvolumen auf. Dadurch gibt es in einem Hydrauliktank immer ein schwankendes Ölniveau. Dadurch muss jederzeit gewährleistet werden, dass die Luft frei aus dem Tank entweichen bzw. in den Tank eintreten kann. Sehr wichtig ist dabei, dass diese Luft auch gefiltert wird. Die Filtration sollte mindestens mit der Feinheit erfolgen, wie das feinste Filter im System ist. Darüber hinaus gibt es auch Be- und Entlüftungsfilter mit Wasserabsorptions-
funktion. |
 
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Belüftungsfilter
Die Aktuatoren in einem Hydrauliksystem (Zylinder, Schwenkantrieb, Motoren usw.) nehmen je nach Funktionszustand unterschiedliche Ölvolumen auf. Dadurch gibt es in einem Hydrauliktank immer ein schwankendes Ölniveau. Dadurch muss jederzeit gewährleistet werden, dass die Luft frei aus dem Tank entweichen bzw. in den Tank eintreten kann. Sehr wichtig ist dabei, dass diese Luft auch gefiltert wird. Die Filtration sollte mindestens mit der Feinheit erfolgen, wie das feinste Filter im System ist. Darüber hinaus gibt es auch Be- und Entlüftungsfilter mit Wasserabsorptions-
funktion. |
 
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Berstdruck
Statischer Druck, bei dem eine Rohrleitung oder
–leitungsverbindung so zerstört wird, dass Druckmedium austritt (DIN 24312).
Diese Definition sollte auch beim Filter-Berstdruck für das Filtergehäuse angewandt werden, obwohl sie sich nicht mit DIN-ISO 2941 deckt, wo der zulässige Berst-/Kollapsdruck der Druck ist, bei dem ein Filterelement seine volle Leistungsfähigkeit behält.
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Beta-Wert
Maß für die Wirksamkeit eines Filters. Er ist eine Verhältniszahl, die sich aus der Partikelzahl vor und nach dem Filterdurchgang bei einem bestimmten Druckabfall ergibt.
βx = Partikelzahl > x(µm) vor dem Filter / Partikelzahl nach dem Filter
Daraus ergibt sich, dass bei βx = 1 kein Partikel abgeschieden wird, bei βx = 2 schon 50%. Der heute mindestens angestrebte praktische Wert βx = 200 heißt dann, dass 99% der Schmutzteile der Partikelgröße x herausgefiltert wurden: Das bedeutet, noch größere β-Werte haben kaum noch praktische Bedeutung.
Die alleinige Angabe des βx-Wertes ist nicht ausreichend; vielmehr gehören alle Parameter dazu, unter denen der β-Wert gefunden wurde, d. h. das komplette Testprotokoll. In ISO 16889 ist der Testverlauf genormt.
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Biologisch (schnell) abbaubare Druckflüssigkeit
Biologisch abbaubare Druckflüssigkeiten sind Hydrauliköle, die wesentlich schneller biologisch abbaubar sind als Mineralöle. Der biologische Abbau ist eine von Mikroorganismen bewirkte chemische Umwandlung unter aeroben Bedingungen und in wasserhaltiger Umgebung bis zur Mineralisierung (OECD-screening test).
Die biologische Abbaubarkeit, die Boden- und Wassergefährdung und die Gefahrstofffreiheit sind wichtige Kriterien für die umweltschonenden Eigenschaften einer Druckflüssigkeit.
Zu den biologisch abbaubaren Druckflüssigkeiten gehören: HEES, HEPR, HETG und HEPG.
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Bioöle
Biologisch abbaubare Druckflüssigkeiten sind Hydrauliköle, die wesentlich schneller biologisch abbaubar sind als Mineralöle. Der biologische Abbau ist eine von Mikroorganismen bewirkte chemische Umwandlung unter aeroben Bedingungen und in wasserhaltiger Umgebung bis zur Mineralisierung (OECD-screening test).
Die biologische Abbaubarkeit, die Boden- und Wassergefährdung und die Gefahrstofffreiheit sind wichtige Kriterien für die umweltschonenden Eigenschaften einer Druckflüssigkeit.
Zu den biologisch abbaubaren Druckflüssigkeiten gehören: HEES, HEPR, HETG und HEPG.
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Bypassfiltration
Bei einer Bypassfiltration wird aus der Hauptleitung (zumeist Rücklaufleitung) des Systems eine bestimmte Durchflussmenge abgezweigt. Dies geschieht durch einen Stromteiler oder anderen Stromventilen, damit der abgezweigte Volumenstrom möglichst gleichmäßig bleibt. In diesen Bypassstrom kann eine Feinstfiltration bzw. eine Filtereinheit für die Wasserabscheidung integriert werden. |
 
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Bypassventil
Ventil, das parallel zu einem Hydraulikgerät liegt und unter bestimmten Bedingungen ein Vorbeiströmen des Druckmediums an diesem Gerät ermöglicht.
Beispiel: Vorgespanntes Rückschlagventil, das im Nebenstrom eines Filters liegt und das es dem ungefilterten Medium erlaubt, das Filterelement zu umgehen, wenn eine vorgegebene Druckdifferenz im Filter erreicht ist. Dadurch wird jedoch die Wirksamkeit des Filters beeinträchtigt. Es ist dem Aufbau nach ein Umgehungs-Rückschlagventil. |
 
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CETOP
Das Europäische Komitee für Ölhydraulik und Pneumatik wurde 1962 gegründet. In CETOP sind durch die nationalen Fluidtechnik-Verbände über 700 Firmen aus 13 europäischen Ländern vertreten. Die Mitgliederverbände stammen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz, Slowenien und Spanien.
Das Ziel von CETOP ist die Förderung und Unterstützung der europäischen Fluidtechnik-Industrie. Im Hinblick auf die Europäische Union kommt dem Komitee eine besondere Bedeutung zu. Die nationalen Interessen können europäisch abgestimmt werden, um mit einer Stimme bei der EG-Kommission aufzutreten.
CETOP bietet seinen Mitgliedern Informationen, die an anderer Stelle oft nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen zum Beispiel Statistiken und Konjunkturdaten. Auch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit durch verschiedene Veröffentlichungen oder durch CETOP-Messestände bei befürworteten Messen finden statt. Außerdem werden Empfehlungen für die Weiterbildung im Bereich Hydraulik und Pneumatik erarbeitet.
CETOP ermöglicht auch bei Themen der internationalen Normung und bei EG-Richtlinien eine Meinungsbildung und eine Abstimmung auf europäischer Ebene. Lange bevor bei ISO das zuständige Technische Komitee gegründet wurde, hat CETOP Technische Empfehlungen für die Fluidtechnik veröffentlicht. CETOP hat auch heute noch eine Vorreiterrolle bei der Erarbeitung von technischen Regelwerken beispielsweise im Bereich Druckflüssigkeiten und Verschmutzungskontrolle.
Insgesamt wurden seit Bestehen des europäischen Komitees über 100 Technische Empfehlungen erarbeitet, die zum Teil als ISO-Standards weltweit veröffentlicht wurden. Die Vorbereitung von Normen und Empfehlungen in Zusammenarbeit mit den nationalen Normenorganisationen und den entsprechenden Technischen Komitees von ISO und CEM ist dementsprechend eine wichtige Aufgabe von CETOP.
Alle nicht genormten CETOP Empfehlungen wurden seitens CETOP in 2004 zurückgezogen.
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Dauermagnet
Ein Permanentmagnet oder Dauermagnet ist ein Stück eines magnetisierbaren Materials, z. B. Eisen, Cobalt oder Nickel, welches sein statisches Magnetfeld behält, ohne dass man Energie zuführen muss. Moderne Dauermagnete der Markengruppen Oxit (Barium-Ferrit), Oerstit (Aluminium-Nickel-Cobalt) so wie auch Secolit (Seltene-Erden-Cobalt) können sehr hohe Kräfte auf magnetisierbare Teilchen ausüben. RT-Filtertechnik bietet als einziger Hersteller die serienmäßige magnetische Vorfiltration in Hydraulikfiltern an. Hierzu werden die hocheffizienten RT-Magnetkerzen bereits seit über 40 Jahren eingesetzt und wurden in dieser Zeit zur heutigen Perfektion ständig weiterentwickelt. |
 
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Dieseleffekt
Wenn man Mineralöl, das Luftbläschen enthält, sehr schnell verdichtet, werden die Bläschen so stark erhitzt, dass eine Selbstzündung des Luft-Gas-Gemisches auftreten kann. Dadurch entsteht örtlich ein sehr hoher Druck- und Temperaturanstieg – der auch Dichtungen beschädigen kann – sowie eine beschleunigte Alterung des Öls verursacht. |
 
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Drahtgewebe
Filterelemente mit einem Metalldrahtgewebe werden oft als preisgünstige und wieder verwendbare Lösung in Schutzfiltern, Saugfiltern oder Rücklauffiltern eingesetzt. Je nach Anforderungen (Feinheit, Druck, Dynamik) werden unterschiedliche Gewebearten wie Köper-, Leinen- oder auch Tressengewebe eingesetzt. Drahtgewebeelemente sind immer Oberflächenfilter, das heißt, sie verschmutzen schneller als ein Einwegelement. Bei der Regenerierung muss berücksichtigt werden, dass Elemente feiner als 40 µm nur noch im Ultraschallbad gereinigt werden können.
RT-Filtertechnik bietet eine sehr breite Palette an Filterelementen mit einer Feinheit von 5 bis 900 µm sowie individuelle Lösungen der Filtergehäuse an.
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Druck
Der Druck p ist der Quotient aus der Normalkraft FN, die auf eine Fläche wirkt, und dieser Fläche A (DIN 24312).
Die abgeleitete Einheit für Druck im SI-System ist das Pascal: 1 Pa = 1 N/m². In der Fluidtechnik wird p meist in bar angegeben (1 bar = 100.000 N/m²), aber auch MPa (1.000.000 N/m²) wird benutzt.
Druckangaben werden – wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt – in der Fluidtechnik als Überdruck verstanden, d. h. mit dem atmosphärischen Druck als Bezugsgröße.
Der Druck eines Mediums ist eine der wichtigsten Kenngrößen in der Fluidtechnik. Er tritt in zahlreichen Varianten auf, die jede für sich eine spezifische Be-
deutung für die Anlage haben.
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Druckbehälter
Druckbehälter oder Druckgeräte sind Bauteile zur Aufnahme von unter Druck stehenden Fluiden. Die Auslegung, der Bau und die Prüfung solcher Behälter werden durch die Druckgeräte-Richtlinie (Richtlinie 97/23/EG) geregelt. Hydraulikfiltergehäuse sind in der Regel nicht als Druckbehälter einzustufen. Die Einstufung erfolgt aufgrund der Druckliterleistung (V x p) bzw. in Abhängigkeit des eingesetzten Fluides.
So sind zum Beispiel die RT-Sauggasfilter für Kältekompressoren Druckbehälter und unterliegen somit einer sehr komplexen Prüf- und Genehmigungsprozedur.
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Druckfilter
Filter, das in der Hochdruckleitung, d. h. nach der Pumpe eingebaut wird. Vorteilhaft ist, dass nur der Pumpen-
förderstrom hindurch muss und dass die nachfolgenden Bauelemente geschützt werden. Nachteilig ist der höhere Preis.
Wenn vor allem bei Servoventilen ein besonders reines Steueröl benötigt wird, setzt man ein Feinfilter direkt in den Steuerölkreis.
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Druckfilterelement (Differenzdruckstabiles Element)
Filterelement, das einem Differenzdruck standhält, der mindestens so groß wie der Nenndruck der Anlage ist, ohne dass Schäden an seiner Struktur oder dem Filterstoff auftreten. |
 
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Druckfiltration
Zur Druckfiltration setzt man Leitungsfilter ein, die zwischen der Pumpe und den Verbrauchern eingebaut werden. Diese Filtrationsart bietet bei entsprechender Feinheit (mindestens 10 µm) einen guten Schutz für die Komponenten, ist jedoch in Abhängigkeit des Druckniveaus relativ teuer. |
 
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Druckflüssigkeiten
Als Druckflüssigkeit bezeichnet man die zur Leistungsübertragung in einem Hydrauliksystem eingesetzte Flüssigkeit. Wichtig ist, dass die Flüssigkeit als Teil des Systems auch als eine Art Maschinenelement betrachtet und dementsprechend für die Anforderungen ausgelegt bzw. ausgewählt wird. Die Flüssigkeiten werden nach ISO 6743 in mineralölbasische, schwer entflammbare und umweltfreundliche Flüssigkeiten eingeteilt. Die wichtigsten Bezeichnungen sind HLP (Mineralöl mit Verschleiß und Hochdruckadditive), HFA (schwerentflammbare Öle in Wasseremulsion) und HEES (Bioöle auf synthetischer Esterbasis). |
 
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Durchflusswiderstand
Jedes Bauteil, das von einer Druckflüssigkeit durchströmt wird, stellt für die Durchströmung einen Widerstand dar. Die Höhe des Widerstandes ist vor dem Bauteil als Druck (in bar) messbar. Der Widerstand wird von folgenden Faktoren beeinflusst:
Durchflussquerschnitt
Volumenstrom
Viskosität (Temperatur)
Der Durchflusswiderstand in Filterelementen ist auch vom Verschmutzungsgrad abhängig. Je höher der Widerstand in den Bauteilen ist, desto größer wird die Verlustleistung und damit die Wärmeentwicklung der Anlage. Dagegen steht das Kostenniveau aller Bauteile. Bei Filtern sollte bei der Auslegung nicht nur der Widerstand sondern auch die Schmutzaufnahmekapazität und damit die erreichbare Standzeit betrachtet werden.
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Dynamische Viskosität
Zwischen der Schubspannung = F/A und dem Geschwindigkeitsgradienten dx/dy in einer bewegten Flüssigkeit gilt die Beziehung:
(η • dv)/ds
Den Proportionalitätsfaktor η nennt man die dynamische Viskosität. Sie ist ein Maß für den inneren Widerstand, der einer Verschiebung benachbarter Schichten in der Flüssigkeit entgegengesetzt wird. Damit beeinflusst die Dynamische Viskosität sehr stark die Reibung des strömenden Mediums und auch die Leckverluste in Spalten.
Die Dynamische Viskosität ist eine für jede Flüssigkeit spezifische Größe, die bei Newtonschen Flüssigkeiten von der Temperatur und dem Druck abhängt. Ihre Einheit ist Pa • s.
Die frühere Einheit P (cP) ist nicht mehr zulässig.
Umrechnung: 1 cP = 1 mPa • s.
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Einfüll- und Belüftungsfilter
Die Aktuatoren in einem Hydrauliksystem (Zylinder, Schwenkantrieb, Motoren usw.) nehmen je nach Funktionszustand unterschiedliche Ölvolumen auf. Dadurch gibt es in einem Hydrauliktank immer ein schwankendes Ölniveau. Dadurch muss jederzeit gewährleistet werden, dass die Luft frei aus dem Tank entweichen bzw. in den Tank eintreten kann. Sehr wichtig ist dabei, dass diese Luft auch gefiltert wird. Die Filtration sollte mindestens mit der Feinheit erfolgen, wie das feinste Filter im System ist. Darüber hinaus gibt es auch Be- und Entlüftungsfilter mit Wasserabsorptionsfunktion.
Bei Varianten mit Einfüllfunktion ist die Luftfiltereinheit einfach abzuschrauben und es kann Öl in den Tank gefüllt werden. Hierbei ist in den Einfüllstutzen ein Metallsieb als Grobschutz eingesetzt.
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Einwegelement (Filter)
Filterelement, das nach einer bestimmten Betriebszeit bzw. bei einem bestimmten Durchflusswiderstand durch ein neues Element ersetzt wird. Das verschmutzte Filterelement muss umweltverträglich entsorgt werden. Zu den Einwegelementen zählen die meisten Tiefenfilter.
Alternative: Auswaschen des Elements durch Ultraschall bei Siebfiltern.
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Feststoffpartikel
Partikel die als Festkörper in der Flüssigkeit schweben und sich mit dieser chemisch nicht verbinden, betrachten wir als Feststoffpartikel. In der Hydraulik sind Partikel ab einer Größe von ca. 1 µm von Interesse. Partikelstoffe sind u. a.: Metalle, Elastomere, Silicium, Schlacke oder Textil. |
 
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Filterauswahl
In jedem Flüssigkeitssystem (Hydrauliksystem, Kühlkreislauf usw.) muss eine Filtration installiert werden, damit sowohl die Flüssigkeit wie auch die Systembauteile eine wirtschaftliche Lebensdauer erreichen. Dabei müssen die Filterfeinheit, Bauart, Einbauort und Filtergröße so bestimmt werden, dass das gewünschte Filtrationsergebnis bei einem rentablen Betrieb erreicht wird. Hierzu ist eine entsprechende Filterauswahl mit einer kompetenten Fachberatung unbedingt notwendig. Für eine Vorauswahl bietet RT-Filtertechnik auf der Homepage auch einen elektronischen Auswahlassistenten an. |
 
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Filterelement
Das Filterelement ist das Teil in einem Filter, in dem die Feststoffpartikel ab einer bestimmten Größe abgeschieden werden. Das Filterelement kann Papier, Glasfaser, Kunststoff oder Metallgewebe als Abscheidewerkstoff enthalten. Papier- und Glasfaserelemente sind grundsätzlich Einwegelemente. Die Drahtgewebeelemente sind mittels Ultraschall wieder regenerierbar. |
 
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Filterfeinheit
Bei der Filterfeinheit muss ein Unterschied bei den verwendeten Filtermaterialien gemacht werden. Bei den in Saugfiltern bzw. Schutzfiltern häufig verwendeten Drahtgewebeelementen kann die Filterfeinheit einfach durch die Maschenweite definiert werden. Allerdings gibt es auch hier Gewebearten (Tressen- und Panzertressengewebe) bei denen die Maschenweite nicht mehr so einfach zu messen ist. Drahtgewebeelemente werden in der Hydraulik üblicherweise mit einer Feinheit von 20 – 200 µm eingesetzt.
Zur Definition der Filterfeinheit bei Tiefenfilterelementen wurde der so genannte Multipass-Test (ISO 16889) entwickelt. Bei diesem Test wird ein definiert verschmutzter Ölstrom durch den Filter geleitet. Dabei wird die Anzahl der unterschiedlich großen Schmutzpartikel vor dem Filter und nach dem Filter gemessen. Das Verhältnis der Partikel (einer bestimmten Größe) nach dem Filter und vor dem Filter ergibt den so genannten Beta-Wert. Je größer der Beta-Wert, desto mehr Partikel wurden zurückgehalten. Die Partikelgröße bei der der Beta-Wert einen vorher festgelegten Wert erreicht, wird als definierte Filterfeinheit des Elements bezeichnet. Typische Feinheiten sind in der Hydraulik 3 µm, 5 µm, 10 µm, 15 µm, 20 µm und 25 µm.
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Filterfläche
Die Filterfläche eines gefalteten Filterelements wird rechnerisch bestimmt. Je größer die Filterfläche desto geringer ist der Durchflusswiderstand des Filterelements. Gleichzeitig steigt die Schmutzaufnahmekapazität. Allerdings muss in einem Filterelement ein Mindestfaltenabstand eingehalten werden, damit die Filterfläche effektiv genutzt werden kann. Eine weitere Erhöhung der Fläche kann negative Auswirkungen auf alle Betriebsparameter haben. |
 
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Filterstandzeit
Unter Standzeit verstehen wir bei der Filtration die Betriebsstunden zwischen dem erforderlichen Wechsel des Filterelements. Die Standzeit eines Filterelements ist von mehreren Parametern abhängig: Diese sind: Schmutzaufnahmekapazität, Filterfläche, spezifischer Schmutzanfall in der Maschine und Anfangs-Druckdifferenz.
Nach Ablauf der Standzeit muss das Element gereinigt (nur Drahtgewebeelement) oder gewechselt werden. Die erforderliche Wartung kann optisch oder elektrisch angezeigt werden oder aber durch festgeschriebene Betriebsstunden definiert sein. Bei der Festlegung der Wartungsintervalle ist auch die mechanische Belastung eines Elements zu berücksichtigen. Vor allem bei mobilen Arbeitsmaschinen müssen Filterelemente neben der Schmutzaufnahme auch auf mechanische Zeitstand-
festigkeit dimensioniert werden. |
 
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Filtervlies
Vliese bestehen aus einer beliebigen Anzahl von über-
einander liegenden Schichten, die durch Aufschwemmen von unregelmäßig angeordneten Fasern hergestellt werden (Wirrfaservlies). Dadurch entsteht eine große Anzahl kleiner, aber unregelmäßiger Poren, die für das durchströmende Medium einen gekrümmten Weg darstellen. |
 
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Filterwerkstoffe
Filterelemente werden aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt.
Nichtmetallische Werkstoffe werden fast ausschließlich zu Filtervlies verarbeitet:
Dazu gehören:
imprägnierte Zellulose (Papier) für einfache Filter (wird in modernen Filtern nicht mehr eingesetzt!),
Glasfasern mit sehr feinen, gleichmäßigen Fasern; sie haben die beste Filterwirkung;
Kunststoffe (Polyester u. a.).
Metallische Werkstoffe werden i. a. für besondere Aufgaben eingesetzt:
Gewebe und Vliese aus nichtrostendem Stahldraht,
Sinterfilter aus kugelförmigem Messing
Metallkantenfilter (Spaltfilter) aus Stahlblech,
Magnetfilter.
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Gaslöslichkeit in einer Druckflüssigkeit
Flüssigkeiten haben die Eigenschaft, gewisse Mengen von Gasen zu lösen. Diese Fähigkeit steigt bei Mineralöl bis ca. 300 bar linear mit dem Druck.
Das Daltonsche Gesetz lautet:
VG = VÖl • α • p/pº
VG = gelöstes Gasvolumen beim Bezugsdruck
VÖl = Flüssigkeitsvolumen
α = Bunsenkoeffizient bei üblichen Mineralölen für Luft 0,09 und für Stickstoff 0,08
p = jeweiliger absoluter Druck
pº = Bezugsdruck (atmosphärischer Druck).
Der damit gekennzeichnete Sättigungszustand muss natürlich nicht immer erreicht werden.
Bei atmosphärischem Druck enthält 1 L Öl ca. 90 cm³ Luft, bei 100 bar jedoch schon 9 L.
Achtung: Solange das Gas in der Flüssigkeit gelöst ist, tritt es im Kreislauf nicht störend auf!
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Geschlossener Kreis
Schaltung eines Hydrogetriebes, bei der der Flüssigkeitsumlauf von der Pumpe zum Motor und von dort direkt zurück in die Saugleitung der Pumpe führt. Auftretendes Lecköl wird durch eine Niederdruck-Speisepumpe ersetzt. Da in solchen Systemen sehr kleine Ölvolumen umgewälzt werden (z. B. ca. 8 L bei 300 kW) muss das Öl ständig erneuert und gekühlt werden. Dazu arbeitet die Speisepumpe zugleich als Spülpumpe.
Der Geschlossene Kreislauf bringt besonders dort Vorteile, wo die Last schiebt (z. B. Fahrzeugen) oder zieht (z. B. Krane). In diesen Phasen wird der Hydromotor zur Pumpe, die sich ihrerseits auf dem Antriebsmotor (z. B. Verbrennungsmotor) abstützt, d. h. man kann mit einem Geschlossenen Kreislauf bremsen. Für die Steuerung des Motors sind keine Ventile im Leistungsfluss notwendig.
Bei Anwendungen mit einem Geschlossenen Kreislauf haben sich Saug-Rücklauffilter besonders bewährt, da sie funktionelle Vorteile beim Kaltstart bieten.
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Geschlossener Kreislauf
Schaltung eines Hydrogetriebes, bei der der Flüssigkeitsumlauf von der Pumpe zum Motor und von dort direkt zurück in die Saugleitung der Pumpe führt. Auftretendes Lecköl wird durch eine Niederdruck-Speisepumpe ersetzt. Da in solchen Systemen sehr kleine Ölvolumen umgewälzt werden (z. B. ca. 8 L bei 300 kW) muss das Öl ständig erneuert und gekühlt werden. Dazu arbeitet die Speisepumpe zugleich als Spülpumpe.
Der Geschlossene Kreislauf bringt besonders dort Vorteile, wo die Last schiebt (z. B. Fahrzeugen) oder zieht (z. B. Krane). In diesen Phasen wird der Hydromotor zur Pumpe, die sich ihrerseits auf dem Antriebsmotor (z. B. Verbrennungsmotor) abstützt, d. h. man kann mit einem Geschlossenen Kreislauf bremsen. Für die Steuerung des Motors sind keine Ventile im Leistungsfluss notwendig.
Bei Anwendungen mit einem Geschlossenen Kreislauf haben sich Saug-Rücklauffilter besonders bewährt, da sie funktionelle Vorteile beim Kaltstart bieten.
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Gesättigte Ester (HEES)
Umweltfreundliche Schmier- und Druckflüssigkeiten auf der Basis gesättigter synthetischer Ester (HEES) sind seit 1985 auf dem Markt erhältlich. Sie entstehen bei der Reaktion von Alkoholen mit Carbonsäuren unter Abspaltung von Wasser. Die hier eingesetzten Grundstoffe kommen aus der Petrochemie.
Gesättigte synthetische Ester gelten als umweltfreundlich, denn sie zeichnen sich aus durch
schnelle biologische Abbaubarkeit,
geringe Toxizität,
lange Lebensdauer,
die Möglichkeit der Aufbereitung nach dem Gebrauch,
einfache Entsorgung.
Aber auch unter technischen Gesichtspunkten besitzen die gesättigten synthetischen Ester zahlreiche positive Eigenschaften:
ausgezeichnetes Viskositäts-Temperatur-Verhalten
sehr gute Schmiereigenschaften
sehr guter Korrosionsschutz
in Mineralöl löslich
Verfügbarkeit in allen notwendigen Viskositätsklassen
gute Verträglichkeit mit allen Filtermaterialien
Scherstabilität
gute Elastomerverträglichkeit
sehr gute Alterungsbeständigkeit
Hochtemperaturstabilität
sehr gutes Tieftemperaturverhalten
niedriger Stockpunkt
Nachteilig wirkt sich allerdings der deutlich höhere Preis der gesättigten Esteröle gegenüber Mineralölen und auch gegenüber Raps- sowie ungesättigten Esterölen aus. Dieser Preisnachteil muss durch die genannten technischen Vorteile und die Möglichkeit, die Öle über einen längeren Zeitraum verwenden zu können, ausgeglichen werden.
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Glasfaservlies
Glasfaservliese sind einer der wichtigsten Werkstoffe der modernen Filtration. Bei der Herstellung werden selektierte Fasern – 1-5 mm Länge und 3-10 µm Durchmesser – in einer bestimmten Mischung verarbeitet. Das Herstellverfahren ist dem der Papierherstellung ähnlich. Die Fasern werden zumeist mit einem Harz gebunden und imprägniert. Der Vorteil gegenüber Zellulosepapier besteht in einer deutlich homogeneren Faserstruktur und demzufolge größeren offenen Porenflächen. Dadurch erreicht man einen verringerten Durchflusswiderstand. |
 
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HEES
Der nächste Schritt – aus den negativen Erfahrungen mit den Rapsölen im technischen Bereich resultierend – war für viele Hersteller die Entwicklung synthetischer Ester, kurz HEES (Hydaulic Oil Environmental Ester Synthetics) genannt. Auf dem Markt existierten zwar bereits seit Jahren gesättigte synthetische Ester, die jedoch galten als zu teuer. Aus wirtschaftlichen Gründen wurden daher überwiegend ungesättigte TMP-Ester (Trimethylpropanester, auch Ölsäureester oder Trioleat genannt) eingesetzt.
Im Vergleich zum natürlichen Rapsöl weisen TMP-Ester bessere Tief- und Hochtemperatureigenschaften auf. Die Unterschiede resultieren aus der unterschiedlichen Fettsäureverteilung der Ester: Der geringere Gehalt der Ölsäure an mehrfach ungesättigten Fettsäuren führt dazu, dass TMP-Ester gegenüber Rapsölen bzw. Triglyceriden eine bessere Oxidationsstabilität und einen niedrigeren Stockpunkt besitzen. Die wesentlichen Vorteile der ungesättigten synthetischen Ester gegenüber den Rapsölen sind also:
Eignung für den Einsatz in einem breiteren Temperaturbereich
weniger Verklebungen und Verharzungsrückstände
längere Lebensdauer
Allerdings besteht bei den Trioleatestern das große Problem, dass sich die Produkte verschiedener Anbieter trotz des gleichen chemischen Namens bezüglich ihrer technischen Eigenschaften erheblich unterscheiden. Abgesehen von offensichtlichen Differenzen in der Produktqualität, die auf die verwendeten Basisöle zurückzuführen sind, beeinflussen sowohl die jeweilige Veresterungstechnologie als auch die Additivierung die technische Qualität des Produkts entscheidend. Schwierig ist und bleibt es für den Anwender, die Qualität eines ungesättigten synthetischen Esterprodukts anhand seiner Bezeichnung zu erkennen, denn für diese Produkte gilt nach VDMA 24568 (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) einheitlich die Abkürzung HEES. Hinzu kommt, dass auch die gesättigten synthetischen Esteröle diese Kurzbezeichnung tragen, was das Ganze noch undurchschaubarer macht.
Umweltfreundliche Schmier- und Druckflüssigkeiten auf der Basis gesättigter synthetischer Ester (HEES) sind seit 1985 auf dem Markt erhältlich. Sie entstehen bei der Reaktion von Alkoholen mit Carbonsäuren unter Abspaltung von Wasser. Die hier eingesetzten Grundstoffe kommen aus der Petrochemie.
Gesättigte synthetische Ester gelten als umweltfreundlich, denn sie zeichnen sich aus durch
schnelle biologische Abbaubarkeit,
geringe Toxizität,
lange Lebensdauer,
die Möglichkeit der Aufbereitung nach dem Gebrauch,
einfache Entsorgung.
Aber auch unter technischen Gesichtspunkten besitzen die gesättigten synthetischen Ester zahlreiche positive Eigenschaften:
ausgezeichnetes Viskositäts-Temperatur-Verhalten
sehr gute Schmiereigenschaften
sehr guter Korrosionsschutz
in Mineralöl löslich
Verfügbarkeit in allen notwendigen Viskositätsklassen
gute Verträglichkeit mit allen Filtermaterialien
Scherstabilität
gute Elastomerverträglichkeit
sehr gute Alterungsbeständigkeit
Hochtemperaturstabilität
sehr gutes Tieftemperaturverhalten
niedriger Stockpunkt
Nachteilig wirkt sich allerdings der deutlich höhere Preis der gesättigten Esteröle gegenüber Mineralölen und auch gegenüber Raps- sowie ungesättigten Esterölen aus. Dieser Preisnachteil muss durch die genannten technischen Vorteile und die Möglichkeit, die Öle über einen längeren Zeitraum verwenden zu können, ausgeglichen werden.
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HEPG
Polyalkylenglykole, kurz Polyglykole genannt, werden seit fast 50 Jahren aufgrund ihrer guten Eigenschaften als Schmierstoffe verwendet. Lange Zeit waren Polyglykolöle vor allem wegen ihrer guten Gebrauchseigenschaften unter Extrembedingungen, wie z. B. sehr tiefen oder hohen Dauertemperaturen, geschätzt. Im Zuge der Einführung umweltfreundlicher Schmier- und Druckflüssigkeiten gewannen Polyglykole (Hydraulic Oil Environmental Polyglycol, HEPG) zunächst auch in diesem Bereich an Bedeutung. Grundsätzlich weisen sie (je nach Struktur) eine akzeptable Umweltverträglichkeit auf. Aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit besitzen sie beispielsweise schon seit mehr als 25 Jahren große Bedeutung in der Nahrungsmittelindustrie. Daher waren die Überlegungen verständlich, Polyglykole mit geringer Toxizität und ausreichender biologischer Abbaubarkeit als Basis für umweltfreundliche Schmier- und Druckflüssigkeiten einzusetzen.
Unter den vielen Polyglykolarten kommen hierfür nur Polybutylenglykole sowie ein Ethylenoxid/Propylenoxid-Mischpolymerisat zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um kaltwasserlösliche Typen, d. h. um Stoffe, die den Sauerstoffaustausch an der Wasseroberfläche nicht hemmen, dafür am Gewässergrund sauerstoffzehrend wirken; nur diese Typen erfüllen die geforderten ökotoxischen Werte. Neben den genannten umweltrelevanten Eigenschaften besitzen Polyglykole auch gute technische Merkmale, beispielsweise
sehr gute Schmiereigenschaften,
Scherstabilität,
gute Alterungsbeständigkeit,
gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten.
gute Hoch- und Tieftemperatureigenschaften.
Allerdings sprechen einige Eigenschaften auch gegen ihre Verwendung als Schmier- und Druckflüssigkeiten:
eingeschränkte (z. T. sehr schlechte) Verträglichkeit mit Dichtungen und Schläuchen
Aggressivität gegen Lacke und Anstriche
Nichtmischbarkeit mit anderen Medien
Wassermischbarkeit (im System enthaltenes Wasser kann in diesem Fall nicht ausgefiltert werden, was eventuell Korrosion oder Kavitation zur Folge hat)
höhere Dichte im Vergleich zu Mineralöl und/oder Estern, die eine spezielle Auslegung der Leitungen und des Aggregats erfordert
Unverträglichkeit mit verzinkten Filtern und Papierfilterelementen
Trotz dieser Nachteile möchte man auf die guten technischen Eigenschaften von Schmierstoffen auf Polyglykolbasis nicht verzichten, so dass sie im industriellen Bereich nach wie vor häufig verwendet werden, allerdings unter Berücksichtigung der Maschinenauslegung und dem Einsatz von Dichtungen und Schläuchen aus geeignetem Material.
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HEPR-Flüssigkeiten (PAO)
In die neue Gruppe mit der Kurzbezeichnung HEPR (Hydraulic Oil Environmental Polyalphaolefine and Related Products) werden Flüssigkeiten eingestuft, die mehrheitlich aus Polyalphaolefinen (PAO) und verwandten Kohlenwasserstoffen (KW) synthetisiert werden. Allerdings dürfen hier nur die im Vergleich zu anderen Mineralölen leichter abbaubaren dünnflüssigen PAO verwendet werden. Auch die so genannten Hydrocrack-Grundöle werden den HEPR-Flüssigkeiten zugeordnet. Nach ISO DIS 15 380 versteht man darunter allgemein „Polyalphaolefine und verwandte Kohlenwasserstoffe einschließlich der Grundölanteile anderer biologisch schnell abbaubarer Basisflüssigkeiten“. Somit stehen für HEPR-Flüssigkeiten unzählige Variationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es über Vor- bzw. Nachteile der HEPR-Flüssigkeiten noch keine Erfahrungswerte, aufgrund der vielfältigen Formulierungsmöglichkeiten lässt sich darüber auch nicht erfolgreich spekulieren. In de Praxis dürfte die Qualitätsüberwachung der HEPR-Flüssigkeiten für die Analytiker ein sehr großes Problem darstellen. Einerseits werden als Grundöle im weitesten Sinne mineralölbasische Produkte eingesetzt, andererseits können Grundölanteile anderer biologisch schnell abbaubarer Basisflüssigkeiten, d. h. Rapsöle, Oleate und synthetische Esteröle zugemischt werden. Mit einfacheren und für Routinekontrollen üblichen Ölanalysenmethoden wird es daher nicht möglich sein festzustellen, inwieweit das HEPR-Produkt während des Einsatzes mit anderen Produkten (biologisch abbaubar oder nicht) vermischt wurde.
Oberflächlich betrachtet könnte diese Eigenschaft den Maschinen- und Schmierstoffanwendern sogar recht sein, denn Vermischungsverbote sind immer unangenehm. Ist nun der Umstand, dass hier ein bezüglich der Vermischung nach allen Seiten hin offenes Produkt geschaffen wurde, negativ zu bewerten? Diese Frage ist eindeutig mit „ja“ zu beantworten, denn in einem solchen Fall existiert keine Sicherheit darüber, wie das Verhalten der Flüssigkeiten gegenüber Dichtungen, Schläuchen, Buntmetallen sowie Lack und Anstrichen durch die Vermischung beeinflusst wird. Die Eigenschaften von Polyalphaolefinen und Hydrocrack-Produkten sind hinreichend bekannt und können daher gut eingeschätzt werden. Gelangen jedoch Grundölanteile anderer biologisch abbaubarer Basisflüssigkeiten hinein, muss man davon ausgehen, dass sich diese Eigenschaften grundsätzlich ändern.
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HETG
Ende der 80er Jahre gelang mit den Bioölen auch den Rapsölen nahezu flächendeckend der Durchbruch. Da es zum damaligen Zeitpunkt noch keine speziell auf diese Produkte abgestimmten Untersuchungsmethoden gab, wurden ihre technischen Eigenschaften mit ursprünglich für Mineralöle entwickelten Testverfahren geprüft. In den Prüfläufen erzielten die Rapsöle auch durchweg gute Resultate. In der Praxis zeigte sich allerdings, dass sie unter technischen, aber auch unter ökologischen Gesichtspunkten einige Nachteile aufwiesen, beispielsweise
schlechte Alterungsstabilität,
schlechte Tieftemperatureigenschaften,
Verfügbarkeit in nur wenigen Viskositätsklassen,
Anforderungen nach DIN 51 524 Teil 2 für HLP-Öle werden nicht erfüllt,
unsichere Versorgung (d. h. von der Ernte abhängige Menge und Qualität des Öls),
Gefahr der Schaffung von Monokulturen,
steigender Bedarf an Schädlingsbekämpfungsmittel,
Notwendigkeit der gesonderten Sammlung und Entsorgung.
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HFA-Flüssigkeiten (Druckwasser)
Schwerentflammbare Flüssigkeiten auf der Basis von Wasser mit 2 bis 5% Konzentrat, das dem Wasser einen Mindestschutz gegen Korrosion und Verschleiß geben soll.
Je nach der Zusammensetzung des Konzentrats erhält man
Emulsionen jeglicher Art (HFAE) einschließlich der Mikroemulsion mit mineralischem oder synthetischem Öl oder eine
Lösung (HFAS). Konzentrate für Lösungen sind völlig ölfrei und in der Regel umweltfreundlicher.
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HFB-Flüssigkeiten
Schwerentflammbare Flüssigkeiten auf der Basis von „Wasser-in-Öl“, d. h. es ist eine Emulsion von ca. 40% Wasser in Mineralöl. Wird in Deutschland nicht eingesetzt (dagegen z. B. in England). |
 
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HFC-Flüssigkeiten
Schwerentflammbare Flüssigkeiten auf der Basis einer Lösung vom Polymeren (Polyglykolen) in Wasser im Verhältnis von etwa 60:40.
HFC-Flüssigkeiten haben eine Viskosität von 30 bis 45 mm²/s bei 50ºC und können ohne einer Änderung der Geräte anstelle von Mineralölen eingesetzt werden.
Einzige Einschränkung: Wälzlager haben wegen des Wassergehalts der HFC-Flüssigkeiten eine verkürzte Lebensdauer und die Arbeitstemperatur beschränkt sich auf den Bereich zwischen -20ºC und +60ºC. Der Wassergehalt muss überwacht werden.
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HFD-Flüssigkeiten
Wasserfreie, synthetisch hergestellte schwerent-
flammbare Flüssigkeiten. Sie stützen sich auf folgende Verbindungen:
Phosphorsäureester (HFD R), die heute am häufigsten eingesetzte HFD-Flüssigkeit; hat jedoch die geringste Schwerentflammbarkeit.
Chlorierte Kohlenwasserstoffe (HFD S). Kommen aus Gründen des Umweltschutzes nur noch in geschlossenen Systemen des Steinkohlenbergbaus zur Anwendung.
Mischungen aus HFD R und HFD S.
Andere Zusammensetzungen (HFD U).
Allen HFD-Flüssigkeiten gemeinsam ist die Unver-
träglichkeit mit den meisten Dichtungswerkstoffen und die hohe Dichte von 1,15 bis 1,4 g/cm³ (Ansaugverhalten!), so dass eine nachträgliche Umstellung erschwert ist.
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HL-Öle
Bezeichnung für Hydrauliköle mit Alterungs- und Korrosionsschutzzuständen für Anlagen mit hoher thermischer Belastung. Viskositätsindex: 95 bis 105. (Anforderungsnorm DIN 51524, Teil 1). |
 
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HLP-Öle
Kurzbezeichnung für Hydrauliköle mit Alterungs-, Korrosions- und Verschleißschutzzusätzen. Einsatz bei erhöhten Verschleißbeanspruchungen, z. B. infolge hoher Drücke.
Viskositätsindex: 95 bis 105.
Anforderungsnorm: DIN 51524, Teil 2. |
 
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HLPD-Öle
Nichtgenormte Kurzbezeichnung für Hydrauliköle mit Alterungs-, Korrosions- und Verschleißschutzzusätzen sowie mit emulgierendem (dispergierendem) und detergierendem Zusatz, durch den feinverteilte feste Verunreinigungen sowie Wassertröpfchen in Schwebe gehalten werden.
Emulgiervermögen etwa 2% Wasseranteil.
Viskositätsindex: 95 bis 105.
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HVLP-Öle
Kurzbezeichnung für Hydrauliköle mit Alterungs-, Korrosions- und Verschleißschutzzusätzen sowie mit Viskositäts-Index-Verbesserern
Viskositätsindex: Typ1: 125 bis 190; Typ 2: 240 bis 400.
(Anforderungsnorm: DIN 51524, Teil 3)
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Hydraulikflüssigkeit
Als Druckflüssigkeit bezeichnet man die zur Leistungsübertragung in einem Hydrauliksystem eingesetzte Flüssigkeit. Wichtig ist, dass die Flüssigkeit als Teil des Systems auch als eine Art Maschinenelement betrachtet und dementsprechend für die Anforderungen ausgelegt bzw. ausgewählt wird. Die Flüssigkeiten werden nach ISO 6743 in mineralölbasische, schwer entflammbare und umweltfreundliche Flüssigkeiten eingeteilt. Die wichtigsten Bezeichnungen sind HLP (Mineralöl mit Verschleiß und Hochdruckadditive), HFA (schwerentflammbare Öle in Wasseremulsion) und HEES (Bioöle auf synthetischer Estherbasis). |
 
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Hydrostatischer Fahrantrieb
Hydrogetriebe für stufenlosen Fahrzeugantrieb, das in der Regel im geschlossenen Kreislauf mit Primär-
verstellung (Pumpenverstellung) oder Primär-Sekundärverstellung (Pumpen- und Motorverstellung) arbeitet.
Bei entsprechender Ansteuerung (z. B. automotive Steuerung) kann sich der Hydrostatische Fahrantrieb so an die Leistungskurven des Verbrennungsmotors (BKM) anpassen, dass sein Drehmoment voll ausgenützt wird. Dabei steht auch bei niedriger Motordrehzahl (= kleinste Gaspedalstellung f1) bereits fast das volle Drehmoment zur Verfügung. Das gilt auch für das Bremsmoment. Durch den Einsatz einer Grenzlastregelung wird ein Überlasten des BKM vermieden.
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ISO
Weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute, die in ihrem technischen Komitee TC 131 alle Normungs-
aufgaben der Fluidtechnik bearbeitet.
Die dabei entstehenden ISO-Normen werden entweder direkt übernommen (DIN-ISO …) oder in die ent-
sprechende DIN-Norm eingearbeitet.
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ISO 16889
Der Titel dieser Norm heißt „Multi-pass method for evaluating filtration performance of a filter element“ und beschreibt die genaue Vorgehensweise zur Ermittlung der Rückhalterate, Filterfeinheit und Schmutzaufnahmekapazität eines Filterelements. Hierbei kommen auch andere Normen wie z. B. die ISO 2942 (Bubble-Point-Test) oder ISO 4406 (Ölreinheitsklassenmessung mittels APC) zur Anwendung. Nachdem die Norm für den Multi-Pass-Test in den 90er Jahren grundlegend überarbeitet wurde, ist die ISO 16889 Anfang 2000 herausgegeben worden. Die Vorgängernorm zu diesem Test hatte die Bezeichnung 4572. |
 
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ISO 2941
Filterelemente Kollapsdruck/Berstdruckprüfung
Diese Norm ist im März 1974 erstmalig veröffentlicht worden und gehört zu der Gruppe der Prüfnormen im Bereich der Hydraulikfilter. Sie beschreibt die Vorgehensweise und die Ergebnisbewertung bei der Prüfung eines Filterelements auf Druckfestigkeit. Hierbei geht es darum, dass das zu prüfende Element auch nach Erreichen des unter Hersteller angegebenen Kollapsdruck/Berstdruckes integriert bleibt. Der vorgeschriebene Differenzdruck wird durch Zugabe von Schmutz im Ölstrom erreicht.
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ISO 3724
Diese Norm gehört zur Gruppe der Prüfnormen im Bereich der Hydraulikfilter. Eine der härtesten Prüfungen für das Filterelement ist die Prüfung auf Durchfluss-Ermüdungserscheinungen nach ISO 3724. Dabei gibt man einen definierten Differenz-
druck vor und variiert den Durchfluss. Dadurch wird die Fähigkeit des Elementes ermittelt, einem pulsierenden Volumenstrom unbeschadet standzuhalten.Die Dokumentation nach dieser Norm ist von großer Bedeutung für Pressen, Spritzgussmaschinen, Baumaschinen und viele andere Mobilanwendungen. Das Bestehen dieser Prüfung zeigt auch die Qualität der Elementefertigung.
Trotz hoher Kosten führt RT-Filtertechnik bei jeder Neuentwicklung für Sie als Kunden diese Prüfung durch!
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ISO 4406
Diese Norm beschreibt die Reinheit einer Hydraulikflüssigkeit bezogen auf die Anzahl der Feststoffpartikel die darin enthalten sind. Nach der Anzahl der Partikel werden entsprechende Codezahlen vergeben. Dies verdeutlicht das nebenstehende Diagramm. Die Tabelle zeigt die Partikelzahlen im Detail. |
 
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ISO MTD (Medium Test Dust)
Dieser Teststaub besteht aus Sandpartikeln mit einer festgelegten Größenverteilung. Der Staub wird dazu benutzt, APC-Geräte für die Hydraulik zu kalibrieren bzw. Prüfungen an Filterelementen durchzuführen. Der ISO MTD-Staub ist bei der Überarbeitung der Filterprüfnormen, u. a. ISO 16889 und ISO 4406 zum Einsatz gekommen. |
 
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Kaltstart
Für die Auslegung der Hydraulikfilter im Bereich der Mobilhydraulik ist die Berücksichtigung der Kaltstartverhältnisse ein wichtiger Faktor. Die bei niedrigen Temperaturen (< 0 Grad) hohe Viskosität vervielfacht den Durchflusswiderstand eines Filterelements. Damit das Element nicht zerstört wird und auch das Gesamtergebnis der Filtration (Ölreinheit) den Erwartungen entspricht, müssen Filterfläche, Filterfeinheit, Filtermaterialien und die Ventiltechnik besonders sorgfältig konstruiert werden. Dies erfordert sehr viel Erfahrung, die RT-Filtertechnik mit ihrer über 40jährigen Kompetenz in der Mobilhydraulik ihren Kunden bieten kann. |
 
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Kaltstartverhältnisse
Für die Auslegung der Hydraulikfilter im Bereich der Mobilhydraulik ist die Berücksichtigung der Kaltstartverhältnisse ein wichtiger Faktor. Die bei niedrigen Temperaturen (< 0 Grad) hohe Viskosität vervielfacht den Durchflusswiderstand eines Filterelements. Damit das Element nicht zerstört wird und auch das Gesamtergebnis der Filtration (Ölreinheit) den Erwartungen entspricht, müssen Filterfläche, Filterfeinheit, Filtermaterialien und die Ventiltechnik besonders sorgfältig konstruiert werden. Dies erfordert sehr viel Erfahrung, die RT-Filtertechnik mit ihrer über 40jährigen Kompetenz in der Mobilhydraulik ihren Kunden bieten kann. |
 
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Karl Fischer
Die Karl-Fischer-Titration ist eine Methode zur Bestimmung des Wassergehaltes in technischen Produkten, Lebensmitteln, chemischen Substanzen etc. (Karl Fischer, deutscher Erdölchemiker, 1901-1958). |
 
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Kavitation
Kavitation bezeichnet Hohlraumbildung in Flüssigkeiten. Hohlraumbildung setzt ein, wenn der örtliche statische Druck in einer Flüssigkeit unter einen kritischen Wert absinkt. Dieser kritische Wert ist in der Regel etwa gleich groß wie der Dampfdruck der Flüssigkeit.
Entstehungsformen der Kavitation:
Strömungskavitation
Schwingungskavitation
Siedekavitation
Für die Fluidtechnik hat die Strömungskavitation besondere Bedeutung. Sie tritt hauptsächlich in Querschnittsverengungen, Querschnittserweiterungen oder plötzlichen Umlenkungen der Strömungsrichtung auf. An Querschnittsverengungen sinkt der statische Druck aufgrund der Vergrößerung der Strömungsgeschwindigkeit und damit der Umwandlung statischen Drucks in dynamischen Druck (Strömungsenergie). Hinter Querschnittserweiterungen treten meist Wirbel auf, in deren Zentrum wegen der hohen Umfangsge-
schwindigkeit der Flüssigkeit der statische Druck auf den kritischen Wert absinken kann. Ein ähnlicher Effekt tritt hinter plötzlichen Umlenkungen auf.
Man unterscheidet Dampf- und Gaskavitationen, je nachdem, ob sich in den Kavitationsblasen Flüssigkeits-
dampf oder ein Gas, z. B. Luft befindet, das in der Flüssigkeit gelöst war. Beispielsweise löst Wasser nur geringe Mengen an Luft. Deshalb wird bei Kavitation in Wasser im Allgemeinen Dampfkavitation vorliegen. Mineralöl dagegen löst wesentlich größere Mengen Luft (ca. 9 Vol.% unter Normalbedingungen Bunsenkoeffizient). Bei Kavitation in Mineralöl kann man deshalb von einer Mischform aus Dampf- und Gaskavitation ausgehen.
Wesentliche Auswirkungen der Kavitation sind:
Kavitationsverschleiß,
Ungelöstes Gas im Hydrauliksystem
Laute Geräusche hoher Frequenz
Örtliche hohe Temperaturen in der Flüssigkeit und
Veränderung der Widerstandscharakteristik hydraulischer Widerstände
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Kavitationsschäden
Kavitation bezeichnet Hohlraumbildung in Flüssigkeiten. Hohlraumbildung setzt ein, wenn der örtliche statische Druck in einer Flüssigkeit unter einen kritischen Wert absinkt. Dieser kritische Wert ist in der Regel etwa gleich groß wie der Dampfdruck der Flüssigkeit.
Entstehungsformen der Kavitation:
Strömungskavitation
Schwingungskavitation
Siedekavitation
Für die Fluidtechnik hat die Strömungskavitation besondere Bedeutung. Sie tritt hauptsächlich in Querschnittsverengungen, Querschnittserweiterungen oder plötzlichen Umlenkungen der Strömungsrichtung auf. An Querschnittsverengungen sinkt der statische Druck aufgrund der Vergrößerung der Strömungsgeschwindigkeit und damit der Umwandlung statischen Drucks in dynamischen Druck (Strömungsenergie). Hinter Querschnittserweiterungen treten meist Wirbel auf, in deren Zentrum wegen der hohen Umfangsge-
schwindigkeit der Flüssigkeit der statische Druck auf den kritischen Wert absinken kann. Ein ähnlicher Effekt tritt hinter plötzlichen Umlenkungen auf.
Man unterscheidet Dampf- und Gaskavitationen, je nachdem, ob sich in den Kavitationsblasen Flüssigkeits-
dampf oder ein Gas, z. B. Luft befindet, das in der Flüssigkeit gelöst war. Beispielsweise löst Wasser nur geringe Mengen an Luft. Deshalb wird bei Kavitation in Wasser im Allgemeinen Dampfkavitation vorliegen. Mineralöl dagegen löst wesentlich größere Mengen Luft (ca. 9 Vol.% unter Normalbedingungen Bunsenkoeffizient). Bei Kavitation in Mineralöl kann man deshalb von einer Mischform aus Dampf- und Gaskavitation ausgehen.
Wesentliche Auswirkungen der Kavitation sind:
Kavitationsverschleiß,
Ungelöstes Gas im Hydrauliksystem
Laute Geräusche hoher Frequenz
Örtliche hohe Temperaturen in der Flüssigkeit und
Veränderung der Widerstandscharakteristik hydraulischer Widerstände
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Kinematische Viskosität
Verhältnis der dynamischen Viskosität zur Flüssigkeitsdichte:
υ = η / ρ mm²/s
Die Kinematische Viskosität ist in der Hydraulik der übliche Viskositätskennwert.
υ wurde früher in Englergraden (ºE), dann in Stokes bzw. Centistokes (cSt) und heute in m²/s bzw. mm²/s angegeben.
Als Umrechnung von cSt gilt:
1 cSt = 1 mm²/s
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Kollapsdruck
Druck, bei dem ein Filterelement so zerdrückt (zerstört) wird, dass es seine Funktionsfähigkeit verliert.
Nach ISO 2941 ist der Kollapsdruck jedoch nur der Druck, bei dem das Filterelement nach Belastung seine volle Leistungsfähigkeit behält.
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Kombielement
Für die Feinfiltration von Hydraulikölen werden im allgemeinen Tiefenfilter auf Basis von Glasfaservliesen eingesetzt. Oft wird für die Abscheidung von Feinstpartikeln (< 5 µm) eine zusätzliche aufwendige Nebenstromfiltration installiert. RT-Filtertechnik hat das Kombielement entwickelt, in dem mehrere in der Feinheit abgestufte Glasfaservliese integriert sind. Dadurch wird die Abscheidung der Feinstpartikel und die Gewährleistung der ständigen Systemreinheit mit einem einzigen Filterelement gewährleistet. |
 
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Leckölbereich
Hydraulikkomponenten, die bewegte Teile enthalten, besitzen entweder eine mechanische Elastomerabdichtung oder eine Spaltabdichtung. Letztere können einen volumetrischen Wirkungsgrad von bis zu 98 % haben. Vor allem in Pumpen und Motoren wird jedoch eine kleine Menge Öl bewusst aus dem Hauptstrom abgezweigt, um damit die Schmierung der Bauteile zu gewährleisten. Dieses so genannte Lecköl muss durch eine separate Leitung abgeführt werden. Ähnlich verhält es sich mit den Leckölströmen, die in den Vorsteuerstufen von einigen Druck- bzw. Wegeventilen entstehen. Diese Leckölströme müssen aus funktionellen Gründen möglichst widerstandsarm in den Tank geführt werden. Aus diesem Grund ist eine Filtration vor allem in der Mobilhydraulik nicht ganz unkritisch. Hier haben sich Systeme von RT, bei denen Schutzsiebfilter mit Hauptstromfeinfilter kombiniert werden, in der Praxis sehr gut bewährt. |
 
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Leitungsfilter
Leitungsfilter sind Hydraulikfilter, die entweder direkt in die Rohrleitung verschraubt oder mittels einer Befestigung in der Maschine angebracht werden. Sie können in der Funktion als Saugfilter, Druckfilter, Rücklauffilter oder Bypassfilter eingesetzt werden. Sie werden in einer großen Bandbreite der Filterfeinheit und Materialien angeboten; ab 1 µm als Feinstfilter bis hin zu 600 µm als Grobschutzfilter. |
 
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Magnetische Vorfiltration
Das typische Einsatzgebiet der RT Filter sind Hydraulikanlagen in mobilen und stationären Arbeitsmaschinen. Oft werden aber auch große Fertigungsanlagen mit RT Filtern für die Kühlschmierstofffiltration ausgerüstet. In beiden Fällen befindet sich eine nicht unerhebliche Menge an Metallpartikeln in der Flüssigkeit. Die Größe dieser Partikel liegt zwischen 0,5 µm bis 100 µm, in ungünstigen Fällen auch deutlich größer.
Seit mehr als 30 Jahren hat sich nun die magnetische Vorfiltration in den RT Filtern bewährt und wurde auch konsequent weiterentwickelt. Die RT-typische Durchströmung eines Filterelements von innen nach außen bietet die Möglichkeit, eine Magnetkerze im beruhigten laminaren Bereich der Strömung einzusetzen. Die verwendeten Magnete sind in einer besonderen Art angeordnet und durch Stahlscheiben getrennt, so dass ein besonders starkes Magnetfeld im Umfeld der Kerze entsteht. Messungen haben nachgewiesen, dass Partikel bereits ab einer Größe von 0,1 µm bzw. bis zu 30 % nicht ferromagnetischer Partikel separiert werden. Die Magnetkerze bietet außer der Entlastung des Hauptfilterelements auch die Möglichkeit, bei einer regelmäßigen Wartung die Menge und die Art der Metallverschmutzung optisch schnell zu erfassen. Somit kann sie auch als Frühindikator einer Schädigung im Bereich von Lagern oder z. B. Kolben dienen.
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Magnetische Vorfiltrierung
Das typische Einsatzgebiet der RT Filter sind Hydraulikanlagen in mobilen und stationären Arbeitsmaschinen. Oft werden aber auch große Fertigungsanlagen mit RT Filtern für die Kühlschmierstofffiltration ausgerüstet. In beiden Fällen befindet sich eine nicht unerhebliche Menge an Metallpartikeln in der Flüssigkeit. Die Größe dieser Partikel liegt zwischen 0,5 µm bis 100 µm, in ungünstigen Fällen auch deutlich größer.
Seit mehr als 30 Jahren hat sich nun die magnetische Vorfiltration in den RT Filtern bewährt und wurde auch konsequent weiterentwickelt. Die RT-typische Durchströmung eines Filterelements von innen nach außen bietet die Möglichkeit, eine Magnetkerze im beruhigten laminaren Bereich der Strömung einzusetzen. Die verwendeten Magnete sind in einer besonderen Art angeordnet und durch Stahlscheiben getrennt, so dass ein besonders starkes Magnetfeld im Umfeld der Kerze entsteht. Messungen haben nachgewiesen, dass Partikel bereits ab einer Größe von 0,1 µm bzw. bis zu 30 % nicht ferromagnetischer Partikel separiert werden. Die Magnetkerze bietet außer der Entlastung des Hauptfilterelements auch die Möglichkeit, bei einer regelmäßigen Wartung die Menge und die Art der Metallverschmutzung optisch schnell zu erfassen. Somit kann sie auch als Frühindikator einer Schädigung im Bereich von Lagern oder z. B. Kolben dienen.
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Magnetkerze
RT-Filtertechnik bietet Magnetkerzen zum Einsatz als magnetische Vorfiltration oder als eigenständige Abscheidelösung für den Gehäuseeinbau an. Alle Magnetkerzen bestehen aus Permanentmagneten, die gleichpolig zusammengepresst durch Stahlscheiben getrennt ein starkes Magnetfeld mit größtmöglichem Radius bieten. |
 
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Mikro-Dieseleffekt
Die Hydraulikflüssigkeit wird im System ständig wechselnden Drücken ausgesetzt. Die in der Flüssigkeit enthaltene Luft verhält sich dementsprechend unterschiedlich. Bei hohen Drücken geht die Luft in Lösung, bei niedrigen Drücken oder Unterdruck tritt sie aus der Lösung in Form von Luftbläschen heraus. In bestimmten Strömungssituationen – so zum Beispiel bei der Kavitation – treten freie Luftbläschen heraus, die auch Öldampf enthalten. Werden diese freien Luftbläschen unter Druck gesetzt, kann es zu einer Selbstentzündung des Luft-Ölgemisches führen. Das ist der so genannte Mikro-Dieseleffekt, bei dem auch das Öl lokal extrem stark erhitzen kann. Außerdem werden Verbrennungsrückstände wie Ruß produziert. |
 
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Mischreibungsbereich
Mischreibung tritt bei geschmierten Reibpaarungen am Anfang der Bewegung oder bei unzureichender Schmierung auf. Bei der Mischreibung berühren sich die festen Oberflächen immer nur punktuell und verursachen einen feinen - so genannten - abrasiven Abrieb. Dieser Abrieb verunreinigt die verwendete Druckflüssigkeit. |
 
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Multipass-Test
Prüfmethode zur Feststellung der Filterwirksamkeit (Rückhalterate). Dabei wird ein definiert mit Quarzsand (ISO-MTD-Staub) verschiedener Korngrößen verschmutztes Mineralöl mehrfach durch das zu prüfende Filter geschickt. Als Maß für die Rückhalterate dient der β-(Beta-)Wert als Verhältnis der Anzahl von Partikelteilchen bestimmter Größe vor dem Filter zu derjenigen der gleichen Größe nach dem Filter.
Der Multipass-Test ist in ISO 16889 genormt.
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Nachsaugventil
In den Saug-Rücklauffiltern wird die aus dem System zurückströmende Ölmenge gefiltert und durch ein Vorspannventil unter Druck gesetzt. So kann die Pumpe - zumeist die Speisepumpe des Hydrostaten – mit gefiltertem Öl und Überdruck befüllt werden. Sollte die Rücklaufmenge unterhalb des Pumpenbedarfs einbrechen, muss die Pumpenversorgung trotzdem gewährleistet werden. Hierzu ist in dem Filter ein Nachsaugventil integriert, durch das Öl aus dem Tank ins Filtergehäuse gelangen kann. Bei RT-Saug-Rücklauffiltern kann dieses Ventil optional auch mit einem Schutzsieb ausgestattet werden. |
 
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NAS1638
Die Norm beschreibt ebenfalls die Reinheit von der Druckflüssigkeit, die im System eingesetzt wird. Anders als bei der ISO4406 werden die Partikel nicht kumulativ (aufaddiert), sondern in Größengruppen eingeteilt und so codiert. Es gibt 5 Gruppen. Die schlechteste Codezahl wird als Reinheitscode für die Flüssigkeit angegeben.
Die NAS 1638 ist allerdings noch nicht den geänderten Bedingungen von 1999 angepasst. Damals hat man die Partikelgrößendefinition, den für Messungen verwendeten Teststaub, die Testmethode usw. geändert. Aus diesem Grund ist zurzeit eine Angabe nach NAS1638 nicht mit einer Reinheitsangabe nach ISO 4406:1999 vergleichbar! Dies sollte sich ändern, da die NAS-Norm durch eine ebenfalls amerikanische Norm ersetzt werden soll, die bereits auf die neuen Bedingungen hin überarbeitet worden ist. Das ist die Norm SAE AS4059 (Aerospace Standard).
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Nebenstrom
Von Nebenstrom sprechen wir in der Hydraulikanlage dann, wenn ein Volumenstrom unabhängig von den eigentlichen Förderpumpen der Anlage durch eine eigenständige Pumpe (meistens ZRP) gefördert wird. Ein Nebenstromkreis kann zur effektiven Feinstfiltration genutzt werden, da der Volumenstrom individuell einstellbar und gleichmäßig ist. Oft wird im Nebenstrom das Öl auch gekühlt und so die thermische Stabilität des Systems zusätzlich gesichert. |
 
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Nebenstromfilter
Nebenstromfilter werden mit dem Ziel eingesetzt, entweder extrem feine Partikel (< 5 µm) oder auch Wasser aus dem Öl abzuscheiden. Zu diesem Zweck werden oft speziell aufbereitete Glasfaser- oder Zellulosepapierelemente eingesetzt. Das oben genannte Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Filter mit einem geringen nicht-pulsierenden Volumenstrom betrieben wird. Nebenstromfilter werden entweder mit einer separaten Pumpe direkt aus dem Hydrauliktank oder aus der Systemleitung mittels eines Stromregelventils versorgt.
RT-Filtertechnik bietet auch ein speziell entwickeltes Kombi-Filterelement an, das eine integrierte Nebenstromfiltration ermöglicht.
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Nebenstromfiltration
Nebenstromfilter werden mit dem Ziel eingesetzt, entweder extrem feine Partikel (< 5 µm) oder auch Wasser aus dem Öl abzuscheiden. Zu diesem Zweck werden oft speziell aufbereitete Glasfaser- oder Zellulosepapierelemente eingesetzt. Das oben genannte Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Filter mit einem geringen nicht-pulsierenden Volumenstrom betrieben wird. Nebenstromfilter werden entweder mit einer separaten Pumpe direkt aus dem Hydrauliktank oder aus der Systemleitung mittels eines Stromregelventils versorgt.
RT-Filtertechnik bietet auch ein speziell entwickeltes Kombi-Filterelement an, das eine integrierte Nebenstromfiltration ermöglicht.
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Neutralisationszahl
Die Neutralisationszahl ist eine wichtige Kennzahl der Druckflüssigkeit. Der pH-Wert eines Hydraulikwertes ist immer abweichend von dem neutralen Wert und verändert sich mit der Lebensdauer bzw. in Abhängigkeit der Belastung. Die NZ beschreibt den chemischen Zustand eines Öles. Um diesen beurteilen zu können, ist es jedoch wichtig, die NZ des Neuöles zu kennen. Die Bestimmung und Beurteilung der NZ wird üblicherweise von einem qualifizierten Labor vorgenommen. |
 
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Oberflächenfilter
Filter, das Verunreinigungen nur an der Oberfläche des Filterelements abscheidet.
Die Oberflächenfilter haben von ihrer Konzeption her gleichmäßige Poren (Spalte), daher können sie bestimmte Partikelgrößen nahezu vollständig zurückhalten. Sie haben jedoch ein kleines Schmutzaufnahmevermögen, was ihre Standzeit gegenüber Tiefenfiltern beträchtlich verkürzt.
Oberflächenfilter werden aus dünnen Geweben hergestellt, für die überwiegend Metallfäden benutzt werden (Siebfilter). Andere Oberflächenfilter sind die Metallkantenfilter.
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Partikelzähler
Die schnellste Partikelanalyse in der Flüssigkeit erfolgt mit automatisierten Partikelzählgeräten. Bei diesem Verfahren strömt das Öl an einer Lichtquelle vorbei und verringert je nach Größe der einzelnen Partikel die von einer Photodiode erfasste Intensität des Lichtstrahls. Die Änderung der Intensität des Lichtstrahls löst Spann-
ungsänderungen an der Photodiode aus, welche ein direktes Maß für die Teilchengröße sind. Voraussetzung für eine korrekte Ermittlung ist aber, dass die Partikel den Lichtstrahl hintereinander passieren. Bei dieser Mess-
methode können jedoch Luftblasen und Wasser-
tröpfchen das Ergebnis verfälschen. Deshalb müssen die Proben sachgerecht aufbereitet werden.
Voraussetzungen für ein aussagefähiges Ergebnis einer Ölanalyse sind:
richtige Auswahl der Probennahmestelle (repräsentative Probennahme)
Sauberkeit bei der Probennahme
sachgerechte Aufbereitung der Proben
Eine regelmäßige und repräsentative Probenahme sowie die korrekte Auszählung der Partikel geben frühzeitig Aufschluss über negative Erscheinungen. Ausfällen kann so frühzeitig vorgebeugt werden.
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Partikelzählung
Die schnellste Partikelanalyse in der Flüssigkeit erfolgt mit automatisierten Partikelzählgeräten. Bei diesem Verfahren strömt das Öl an einer Lichtquelle vorbei und verringert je nach Größe der einzelnen Partikel die von einer Photodiode erfasste Intensität des Lichtstrahls. Die Änderung der Intensität des Lichtstrahls löst Spannungsänderungen an der Photodiode aus, welche ein direktes Maß für die Teilchengröße sind. Voraussetzung für eine korrekte Ermittlung ist aber, dass die Partikel den Lichtstrahl hintereinander passieren. Bei dieser Messmethode können jedoch Luftblasen und Wassertröpfchen das Ergebnis verfälschen. Deshalb müssen die Proben sachgerecht aufbereitet werden.
Voraussetzungen für ein aussagefähiges Ergebnis einer Ölanalyse sind:
- richtige Auswahl der Probennahmestelle (repräsentative Probennahme)
- - Sauberkeit bei der Probennahme
- sachgerechte Aufbereitung der Proben
Eine regelmäßige und repräsentative Probenahme sowie die korrekte Auszählung der Partikel geben frühzeitig Aufschluss über negative Erscheinungen. Ausfällen kann so frühzeitig vorgebeugt werden.
Eine alternative Methode der Partikelzählung ist, die Membranisierung einer bestimmten Menge der Ölprobe und die anschließende mikroskopische Auswertung der Partikelzahlen. Die Auswertung kann mit manuellem Zählverfahren oder aber mittels einer Bildanalysesoftware erfolgen.
Die Auswertung der Ergebnisse der Partikelzählung für Hydraulikflüssigkeiten ist in der Norm ISO4406:1999 beschrieben.
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Permanentmagnet
Ein Permanentmagnet oder Dauermagnet ist ein Stück eines magnetisierbaren Materials, z. B. Eisen, Cobalt oder Nickel, welches sein statisches Magnetfeld behält, ohne dass man Energie zuführen muss. Moderne Dauermagnete der Markengruppen Oxit (Barium-Ferrit), Oerstit (Aluminium-Nickel-Cobalt) so wie auch Secolit (Seltene-Erden-Cobalt) können sehr hohe Kräfte auf magnetisierbare Teilchen ausüben. RT-Filtertechnik bietet als einziger Hersteller die serienmäßige magnetische Vorfiltration in Hydraulikfiltern an. Hierzu werden die hocheffizienten RT-Magnetkerzen bereits seit über 40 Jahren eingesetzt und wurden in dieser Zeit zur heutigen Perfektion ständig weiterentwickelt. |
 
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Polyglykole (HEPG)
Polyalkylenglykole, kurz Polyglykole genannt, werden seit fast 50 Jahren aufgrund ihrer guten Eigenschaften als Schmierstoffe verwendet. Lange Zeit waren Polyglykolöle vor allem wegen ihrer guten Gebrauchseigenschaften unter Extrembedingungen, wie z. B. sehr tiefen oder hohen Dauertemperaturen, geschätzt. Im Zuge der Einführung umweltfreundlicher Schmier- und Druckflüssigkeiten gewannen Polyglykole (Hydraulic Oil Environmental Polyglycol, HEPG) zunächst auch in diesem Bereich an Bedeutung. Grundsätzlich weisen sie (je nach Struktur) eine akzeptable Umweltverträglichkeit auf. Aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit besitzen sie beispielsweise schon seit mehr als 25 Jahren große Bedeutung in der Nahrungsmittelindustrie. Daher waren die Überlegungen verständlich, Polyglykole mit geringer Toxizität und ausreichender biologischer Abbaubarkeit als Basis für umweltfreundliche Schmier- und Druckflüssigkeiten einzusetzen.
Unter den vielen Polyglykolarten kommen hierfür nur Polybutylenglykole sowie ein Ethylenoxid/Propylenoxid-Mischpolymerisat zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um kaltwasserlösliche Typen, d. h. um Stoffe, die den Sauerstoffaustausch an der Wasseroberfläche nicht hemmen, dafür am Gewässergrund sauerstoffzehrend wirken; nur diese Typen erfüllen die geforderten ökotoxischen Werte. Neben den genannten umweltrelevanten Eigenschaften besitzen Polyglykole auch gute technische Merkmale, beispielsweise
sehr gute Schmiereigenschaften,
Scherstabilität,
gute Alterungsbeständigkeit,
gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten.
gute Hoch- und Tieftemperatureigenschaften.
Allerdings sprechen einige Eigenschaften auch gegen ihre Verwendung als Schmier- und Druckflüssigkeiten:
eingeschränkte (z. T. sehr schlechte) Verträglichkeit mit Dichtungen und Schläuchen
Aggressivität gegen Lacke und Anstriche
Nichtmischbarkeit mit anderen Medien
Wassermischbarkeit (im System enthaltenes Wasser kann in diesem Fall nicht ausgefiltert werden, was eventuell Korrosion oder Kavitation zur Folge hat)
höhere Dichte im Vergleich zu Mineralöl und/oder Estern, die eine spezielle Auslegung der Leitungen und des Aggregats erfordert
Unverträglichkeit mit verzinkten Filtern und Papierfilterelementen
Trotz dieser Nachteile möchte man auf die guten technischen Eigenschaften von Schmierstoffen auf Polyglykolbasis nicht verzichten, so dass sie im industriellen Bereich nach wie vor häufig verwendet werden, allerdings unter Berücksichtigung der Maschinenauslegung und dem Einsatz von Dichtungen und Schläuchen aus geeignetem Material.
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Primäre Verschmutzung
Bei der Entstehung von Feststoffverunreinigungen in der Hydraulikflüssigkeit unterscheiden wir zwischen der primären und der sekundären Verschmutzungsart. Unter primärer Verschmutzung verstehen wir alle Schmutzpartikel, die sich bereits im System befinden, wenn dieses in Betrieb genommen wird. Siehe auch unter Urschmutz. Diese Verschmutzung besteht oft aus Schweißspritzkugeln, Spänen, Schweißrückständen, Gusssand, Gummiabrieb und anderen Partikeln aus der Fertigung. Wichtig ist, dass diese Verschmutzung durch Filtration aus dem System so schnell wie möglich eliminiert wird, damit so wenig wie möglich Sekundärverschmutzung innerhalb des Systems entsteht. Unter Sekundärverschmutzung verstehen wir die Partikel, die in den Komponenten durch Abrasion, Kavitation oder Pitting entstehen. Ebenfalls zur Sekundärverschmutzung gehören Partikel, die während des Betriebes von außen in das System eindringen. Dies kann an Kolben- oder Wellendichtungen bzw. durch die Tankbelüftung erfolgen. |
 
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Primärschmutz
Bei der Entstehung von Feststoffverunreinigungen in der Hydraulikflüssigkeit unterscheiden wir zwischen der primären und der sekundären Verschmutzungsart. Unter primärer Verschmutzung verstehen wir alle Schmutzpartikel, die sich bereits im System befinden, wenn dieses in Betrieb genommen wird. Siehe auch unter Urschmutz. Diese Verschmutzung besteht oft aus Schweißspritzkugeln, Spänen, Schweißrückständen, Gusssand, Gummiabrieb und anderen Partikeln aus der Fertigung. Wichtig ist, dass diese Verschmutzung durch Filtration aus dem System so schnell wie möglich eliminiert wird, damit so wenig wie möglich Sekundärverschmutzung innerhalb des Systems entsteht. Unter Sekundärverschmutzung verstehen wir die Partikel, die in den Komponenten durch Abrasion, Kavitation oder Pitting entstehen. Ebenfalls zur Sekundärverschmutzung gehören Partikel, die während des Betriebes von außen in das System eindringen. Dies kann an Kolben- oder Wellendichtungen bzw. durch die Tankbelüftung erfolgen. |
 
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Proportionalventil
Stetig verstellbare Druck-, Strom- und Wegeventile, die ein veränderliches Eingangssignal in ein proportionales hydraulisches Ausgangssignal umwandeln und in der Regel durch einen Proportionalmagneten betätigt werden.
Für die Unterscheidung zu anderen Arten von stetig verstellbaren Ventilen, z. B. den Servoventilen, gibt es keine klaren Festlegungen oder verbindliche Normen. Proportionalventile sind gut geeignet, in der Steuerkette als Stellglied zu arbeiten.
Die Rückführung der Lage des Steuerelements erfolgt entweder durch Feder oder elektrisch über induktive Wegaufnehmer. Diese elektrische Rückführung verbessert das Verhalten der Proportionalventile erheblich in Richtung auf besseres statisches Verhalten, kleinere Hysterese sowie erhöhte Steifigkeit, Ansprechempfindlichkeit und Reproduzierbarkeit.
Proportionalventile sind – im Gegensatz zu den Servoventilen – relativ wenig schmutzempfindlich (z. B. empfohlene Filterfeinheit 25 µm gegenüber 3…5 µm) und daher robuster im Betrieb. Aufgrund ihres stationären Verhaltens lassen sich verschiedene Gruppen unterscheiden:
Proportional-Druckventile
Proportional-Stromventile
Proportional-Wegeventile
Proportional-Einbauventile
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Prüfstandsfilter
Hydraulikbauteile oder auch Getriebe werden oft auf einem Prüfstand in Betrieb genommen bzw. getestet. Durch die ständig wechselnden Bauteile auf dem Prüfstand wird permanent Schmutz in den Flüssigkeitskreislauf eingetragen. Eine entsprechende Feinfiltration wird daher dringend empfohlen. Damit ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, werden Prüfstandsfilter mit Filterelementen ausgerüstet, die eine sehr hohe Schmutzaufnahmekapazität haben.
RT-Filtertechnik hat auf diesem Gebiet bereits langjährige Erfahrung und eine breite Palette entsprechender Filter.
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Prüfung nach ISO 3724
Diese Norm gehört zur Gruppe der Prüfnormen im Bereich der Hydraulikfilter. Eine der härtesten Prüfungen für das Filterelement ist die Prüfung auf Durchfluss-Ermüdungserscheinungen nach ISO 3724. Dabei gibt man einen definierten Differenz-
druck vor und variiert den Durchfluss. Dadurch wird die Fähigkeit des Elementes ermittelt, einem pulsierenden Volumenstrom unbeschadet standzuhalten.Die Dokumentation nach dieser Norm ist von großer Bedeutung für Pressen, Spritzgussmaschinen, Baumaschinen und viele andere Mobilanwendungen. Das Bestehen dieser Prüfung zeigt auch die Qualität der Elementefertigung.
Trotz hoher Kosten führt RT-Filtertechnik bei jeder Neuentwicklung für Sie als Kunden diese Prüfung durch!
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Rapsöl und andere native Öle
Ende der 80er Jahre gelang mit den Bioölen auch den Rapsölen nahezu flächendeckend der Durchbruch. Da es zum damaligen Zeitpunkt noch keine speziell auf diese Produkte abgestimmten Untersuchungsmethoden gab, wurden ihre technischen Eigenschaften mit ursprünglich für Mineralöle entwickelten Testverfahren geprüft. In den Prüfläufen erzielten die Rapsöle auch durchweg gute Resultate. In der Praxis zeigte sich allerdings, dass sie unter technischen, aber auch unter ökologischen Gesichtspunkten einige Nachteile aufwiesen, beispielsweise
schlechte Alterungsstabilität,
schlechte Tieftemperatureigenschaften,
Verfügbarkeit in nur wenigen Viskositätsklassen,
Anforderungen nach DIN 51 524 Teil 2 für HLP-Öle werden nicht erfüllt,
unsichere Versorgung (d. h. von der Ernte abhängige Menge und Qualität des Öls),
Gefahr der Schaffung von Monokulturen,
steigender Bedarf an Schädlingsbekämpfungsmittel,
Notwendigkeit der gesonderten Sammlung und Entsorgung.
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Reinheit
Die Reinheit eines Hydrauliksystems wird vor allem durch die Ölreinheit definiert. Durch Bestrebungen der Maschinenhersteller wird auch eine Norm zur Reinheitsbezeichnung von Komponenten ausgearbeitet (Stand 2004). |
 
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Reinheitsklasse
Die Reinheit einer Hydraulikflüssigkeit wird durch die Anzahl der Feststoffpartikel pro ml Flüssigkeit definiert. Die Anzahl der Partikel wird üblicherweise mit einem automatischen Partikelzähler gemessen. Aus der Anzahl der Partikel unterschiedlicher Partikelgrößen wird der Reinheitsklassencode ermittelt. Die Partikelzählung sowie die Codierung der Reinheitsklasse für Hydrauliköle sind in der Norm ISO4406:1999 beschrieben.
In der Industrie wird auch alternativ die amerikanische Norm NAS1638 bzw. SAE AS4059 angewendet. |
 
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REM (Raster Elektronen Mikroskop)
Diese Technik wird bei Werkstoffuntersuchungen eingesetzt. Bei der Analyse von größeren Schadensfällen in der Hydraulik kann es von Interesse sein, die im Filter zurückgehaltenen Feststoffpartikel nicht nur optisch-mikroskopisch zu analysieren, sondern auch den Werkstoff einzelner Partikel genau zu bestimmen. Hierzu kann nach erfolgter Membranisierung unter dem REM das Teilchen einer Atomemissionsspektroskopie unterzogen werden. |
 
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Rücklauffilter
Der Rücklauffilter wird in die Rücklaufleitung des Flüssigkeitssystems eingebaut bevor die Flüssigkeit wieder in den Tank gelangt. Der Rücklauffilter bietet die Möglichkeit, alle Volumenströme aus dem System zusammenzuführen und in einer Filtereinheit zu reinigen. Dabei sprechen wir von der Vollstrom-Rücklauffiltration. Ein Rücklauffilter ist relativ günstig und bietet optimale Voraussetzungen für die Einstellung der Systemreinheit. |
 
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SAE AS4059
Die SAE AS4059 wurde als Nachfolger der benannten Reinheitsklassennorm NAS 1638 bestimmt. Es gibt nun eine neue „000“-Klasse und die Größenklassen werden ebenfalls kumulativ – wie bei der ISO 4406:1999 – gerechnet. Die Partikelgrößen werden ebenfalls angepasst und >4µm >6µm >14µm >21µm >38µ und >70µm lauten. Damit werden dann die Ölreinheiten nach ISO, bzw. SAE AS Norm wieder vergleichbar. |
 
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Saug-Rücklauffilter
Saug-Rücklauffilter sind Tankeinbau-Rücklauffilter, deren Gehäuse von unten mit einer Ventilplatte verschlossen ist. In dieser Platte ist u. a. ein Vorspannventil integriert, das das Öl erst bei einem bestimmten Überdruck (gewöhnlich 0,5 bar) in den Tank strömen lässt. Dadurch steigt das gefilterte Öl wieder in den Filterkopf, wo es zur Versorgung z. B. einer Speisepumpe im geschlossenen Kreislauf verwendet werden kann. Dadurch werden Kaltstartprobleme bei mobilen Arbeitsmaschinen mit hydrostatischem Fahrantrieb eliminiert und die doppelte Filtration im Saug- und Rücklaufbereich in einem Filter integriert. |
 
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Saug-Rücklauffiltersystem
Saug-Rücklauffilter sind Tankeinbau-Rücklauffilter, deren Gehäuse von unten mit einer Ventilplatte verschlossen ist. In dieser Platte ist u. a. ein Vorspannventil integriert, das das Öl erst bei einem bestimmten Überdruck (gewöhnlich 0,5 bar) in den Tank strömen lässt. Dadurch steigt das gefilterte Öl wieder in den Filterkopf, wo es zur Versorgung z. B. einer Speisepumpe im geschlossenen Kreislauf verwendet werden kann. Dadurch werden Kaltstartprobleme bei mobilen Arbeitsmaschinen mit hydrostatischem Fahrantrieb eliminiert und die doppelte Filtration im Saug- und Rücklaufbereich in einem Filter integriert. |
 
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Saugfilter
In einem Hydraulikkreislauf eingesetzt, gewährleistet der Saugfilter, dass die Pumpe mit bereits gefiltertem Öl betrieben wird. Bei mobilen Anwendungen hat aber die Saugfiltration den großen Nachteil, dass bei hohen Viskositäten (bei niedrigen Temperaturen) Kavitationsschäden drohen. Aus diesem Grund sollten Saugfilter nur dort eingesetzt werden, wo es konstruktiv unbedingt erforderlich ist. |
 
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Saugfiltration
In einem Hydraulikkreislauf eingesetzt, gewährleistet der Saugfilter, dass die Pumpe mit bereits gefiltertem Öl betrieben wird. Bei mobilen Anwendungen hat aber die Saugfiltration den großen Nachteil, dass bei hohen Viskositäten (bei niedrigen Temperaturen) Kavitationsschäden drohen. Aus diesem Grund sollten Saugfilter nur dort eingesetzt werden, wo es konstruktiv unbedingt erforderlich ist. |
 
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Schmutzaufnahmekapazität eines Filters
Auch reale Schmutzkapazität genannt. Gibt Auskunft über die Schmutzmenge, die ein bestimmtes Filter aufnehmen kann, ehe ein Referenzdruck (meist der Ansprechdruck des Bypassventils) erreicht ist. Damit ist die Schmutzaufnahmekapazität auch ein Maß für die Betriebsdauer dieses Filterelements.
Die Schmutzaufnahmekapazität kann mit guter Genauigkeit aus dem α-Wert errechnet werden. Ihre Größe hängt hauptsächlich von dem verwendeten Filterelement und – bei Einsatz eines Bypassventils – seinem Anfangs-Differenzdruck ∆pA ab. Die Prüfung der Schmutzaufnahme erfolgt nach ISO 16889 (Abscheidegrad). ISO 3968 enthält die Prüfungen zur Ermittlung der Druckdifferenz.
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Schutzsiebfilter
Schutzsiebfilter, auch „Polizeifilter“ genannt, werden an exponierten Stellen eines Hydrauliksystems für den Komponentenschutz eingesetzt. In der Regel sind solche Filter einfache Konstruktionen für den Leitungseinbau und sind für den Lifetime-Einsatz ausgelegt. Eine detaillierte Übersicht der möglichen Einsatzfälle und des RT-Schutzsiebfilterprogramms bietet unser Artikel „Sicher ist Sicher“. |
 
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Sekundäre Verschmutzung
Bei der Entstehung von Feststoffverunreinigungen in der Hydraulikflüssigkeit unterscheiden wir zwischen der primären und der sekundären Verschmutzungsart. Unter primärer Verschmutzung verstehen wir alle Schmutzpartikel, die sich bereits im System befinden, wenn dieses in Betrieb genommen wird. Siehe auch unter Urschmutz. Diese Verschmutzung besteht oft aus Schweißspritzkugeln, Spänen, Schweißrückständen, Gusssand, Gummiabrieb und anderen Partikeln aus der Fertigung. Wichtig ist, dass diese Verschmutzung durch Filtration aus dem System so schnell wie möglich eliminiert wird, damit so wenig wie möglich Sekundärverschmutzung innerhalb des Systems entsteht. Unter Sekundärverschmutzung verstehen wir die Partikel, die in den Komponenten durch Abrasion, Kavitation oder Pitting entstehen. Ebenfalls zur Sekundärverschmutzung gehören Partikel, die während des Betriebes von außen in das System eindringen. Dies kann an Kolben- oder Wellendichtungen bzw. durch die Tankbelüftung erfolgen. |
 
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Sekundärschmutz
Bei der Entstehung von Feststoffverunreinigungen in der Hydraulikflüssigkeit unterscheiden wir zwischen der primären und der sekundären Verschmutzungsart. Unter primärer Verschmutzung verstehen wir alle Schmutzpartikel, die sich bereits im System befinden, wenn dieses in Betrieb genommen wird. Siehe auch unter Urschmutz. Diese Verschmutzung besteht oft aus Schweißspritzkugeln, Spänen, Schweißrückständen, Gusssand, Gummiabrieb und anderen Partikeln aus der Fertigung. Wichtig ist, dass diese Verschmutzung durch Filtration aus dem System so schnell wie möglich eliminiert wird, damit so wenig wie möglich Sekundärverschmutzung innerhalb des Systems entsteht. Unter Sekundärverschmutzung verstehen wir die Partikel, die in den Komponenten durch Abrasion, Kavitation oder Pitting entstehen. Ebenfalls zur Sekundärverschmutzung gehören Partikel, die während des Betriebes von außen in das System eindringen. Dies kann an Kolben- oder Wellendichtungen bzw. durch die Tankbelüftung erfolgen. |
 
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Sekundärverschmutzung
Bei der Entstehung von Feststoffverunreinigungen in der Hydraulikflüssigkeit unterscheiden wir zwischen der primären und der sekundären Verschmutzungsart. Unter primärer Verschmutzung verstehen wir alle Schmutzpartikel, die sich bereits im System befinden, wenn dieses in Betrieb genommen wird. Siehe auch unter Urschmutz. Diese Verschmutzung besteht oft aus Schweißspritzkugeln, Spänen, Schweißrückständen, Gusssand, Gummiabrieb und anderen Partikeln aus der Fertigung. Wichtig ist, dass diese Verschmutzung durch Filtration aus dem System so schnell wie möglich eliminiert wird, damit so wenig wie möglich Sekundärverschmutzung innerhalb des Systems entsteht. Unter Sekundärverschmutzung verstehen wir die Partikel, die in den Komponenten durch Abrasion, Kavitation oder Pitting entstehen. Ebenfalls zur Sekundärverschmutzung gehören Partikel, die während des Betriebes von außen in das System eindringen. Dies kann an Kolben- oder Wellendichtungen bzw. durch die Tankbelüftung erfolgen. |
 
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Speisepumpe
Fahrende Arbeitsmaschinen, die einen hydraulischen Fahrantrieb besitzen, sind zumeist mit einem geschlossenen Kreislauf ausgestattet. In diesem geschlossenen Kreis entstehen Lecköle, die direkt zum Tank abgeführt werden müssen. Diese Ölmenge muss somit aus dem Tank in den geschlossenen Kreis nachgespeist werden. Dies erfolgt mittels der Speisepumpe. Da das so eingespeiste Öl im geschlossenen Kreis eine hohe Verweildauer hat und auch hohen Belastungen ausgesetzt ist, ist es sehr wichtig, dass eine gute Filtration gewährleistet ist. Für optimale Betriebsbedingungen der Speisepumpe sorgt der Saug-Rücklauffilter. |
 
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Speisepumpenkreislauf
Fahrende Arbeitsmaschinen, die einen hydraulischen Fahrantrieb besitzen, sind zumeist mit einem geschlossenen Kreislauf ausgestattet. In diesem geschlossenen Kreis entstehen Lecköle, die direkt zum Tank abgeführt werden müssen. Diese Ölmenge muss somit aus dem Tank in den geschlossenen Kreis nachgespeist werden. Dies erfolgt mittels der Speisepumpe. Da das so eingespeiste Öl im geschlossenen Kreis eine hohe Verweildauer hat und auch hohen Belastungen ausgesetzt ist, ist es sehr wichtig, dass eine gute Filtration gewährleistet ist. Für optimale Betriebsbedingungen der Speisepumpe sorgt der Saug-Rücklauffilter. |
 
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Spezifischer Schmutzanfall
Vergleicht man den Schmutzanfall bei Hydraulikanlagen ähnlicher Konzeption, so stellt man fest, dass sich unter anwendungsspezifisch vergleichbaren Betriebs- und Umweltbedingungen – bezogen auf den Förderstrom der Arbeitspumpe – charakteristische Werte ergeben. Diesen Wert bezeichnet man als „spezifischen Schmutzanfall“ (SPS-Wert) mit der Dimension g/l/min bezogen auf 1000 Betriebsstunden. So haben Kunststoff-Spritzgießmaschinen einen mittleren SPS-Wert von 0,06. Werkzeugmaschinen liegen deutlich darüber. Bei Baumaschinen tendieren die Werte aufgrund immer besserer Kolbenstangendichtungen und Tankbelüftungen zu verhältnismäßig niedrigen SPS-Werten. |
 
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Standzeit
Unter Standzeit verstehen wir bei der Filtration die Betriebsstunden zwischen dem erforderlichen Wechsel des Filterelements. Die Standzeit eines Filterelements ist von mehreren Parametern abhängig: Diese sind: Schmutzaufnahmekapazität, Filterfläche, spezifischer Schmutzanfall in der Maschine und Anfangs-Druckdifferenz.
Nach Ablauf der Standzeit muss das Element gereinigt (nur Drahtgewebeelement) oder gewechselt werden. Die erforderliche Wartung kann optisch oder elektrisch angezeigt werden oder aber durch festgeschriebene Betriebsstunden definiert sein. Bei der Festlegung der Wartungsintervalle ist auch die mechanische Belastung eines Elements zu berücksichtigen. Vor allem bei mobilen Arbeitsmaschinen müssen Filterelemente neben der Schmutzaufnahme auch auf mechanische Zeitstand-
festigkeit dimensioniert werden. |
 
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Strömungsgeschwindigkeit
Die Strömungsgeschwindigkeit der Druckflüssigkeit bestimmt den Durchflusswiderstand in Rohrleitungen und hydraulischen Bauteilen. Eine höhere Geschwindigkeit bedeutet auch größere Leistungsverluste. Darüber hinaus gibt es eine von der Viskosität abhängige kritische Geschwindigkeit, ab der die Strömung von laminar in turbulent umschlägt. Eine turbulente Strömung ist in der Hydraulik unerwünscht. Bei der Auslegung von Filtern ist ebenfalls auf die Strömungsgeschwindigkeit zu achten, damit eine optimale Abscheidung der Schmutzpartikel erfolgen kann.
Folgende Strömungsgeschwindigkeiten werden in einer Hydraulikanlage als optimal betrachtet:
Saugleitung 0,5 – 1,5 m/s
Druckleitung 30 - 60 bar: 3 m/s
Druckleitung 60 - 150 bar: 4 - 5 m/s
Druckleitung > 200 bar: 5 - 7 m/s
Rücklaufleitung 2 – 3 m/s
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Systemrücklauf
In einem Hydrauliksystem bewegt eine Pumpe eine Ölsäule durch Rohrleitungen und Ventile bis hin zu den Aktuatoren. Hier wird die Nutzleistung zur Verfügung gestellt (Lasten bewegen, Fahrzeuge antreiben etc.). Nach der verrichteten Arbeit strömt das Öl von dem Aktuator zurück in den Hydrauliktank. In diesem Bereich steht das Öl nur unter einem geringen Druck und fließt mit einer relativ geringen Strömungsgeschwindigkeit (2 – 3 m/s). Die unterschiedlichen Rücklaufleitungen aus einem System können einfach zusammengefasst werden. So kann das gesamte Öl einem Filter zugeführt werden. Dabei sprechen wir von einer Vollstrom-Rücklauffiltration.
Für diesen Einsatzfall bietet RT Filtertechnik ein breites Spektrum an optimalen Lösungen an. Fragen Sie unsere Experten!
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Tiefenfilter
Tiefenfilter können aus unterschiedlichsten Medien aufgebaut sein. In Hydraulikfiltern finden überwiegend Zellulosepapiere und Glasfaservliese Verwendung. Für besondere Anwendungsfälle werden auch Kunst-
stoffvliese (hohe Festigkeiten) und Metallfaservliese (Temperaturbelastungen über 130 ºC) eingesetzt.
Durch die vliesartige Struktur findet bei Tiefenfiltern eine Partikelabscheidung nicht nur an der Oberfläche des Filterwerkstoffs statt, sondern die Partikel können in den Filterwerkstoff eindringen, was zu einer wesentlichen Vergrößerung der wirksamen Filterfläche führt. Im Gegensatz zu Sieben haben Vliese keine „Löcher“, sondern bestehen praktisch aus Labyrinthen, in denen sich die Partikel verfangen. Dadurch findet keine scharfe „Siebung“ statt, sondern die Partikel werden in einem breiten Spektrum erfasst.
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Ultraschallbad
In einem Ultraschallbad werden Ultraschallwellen in einer Flüssigkeit (zumeist erwärmtes Wasser mit leichtem Reinigungsmittel) erzeugt. Diese Ultraschallwellen sind geeignet, feinste Partikel von Oberflächen zu lösen, an denen sie durch Adhesionskräfte haften. Somit ist das Ultraschallbad geeignet, Drahtgewebeelemente zu reinigen oder die Feststoffverschmutzung aus Glasfaserelementen zu Untersuchungszwecken herauszuschwemmen. Es ist jedoch nicht dazu geeignet, Glasfaserelemente zu reinigen, weil dadurch die Faserstruktur des Filtermaterials geschädigt wird. |
 
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Ungesättigte Ester (HEES)
Der nächste Schritt – aus den negativen Erfahrungen mit den Rapsölen im technischen Bereich resultierend – war für viele Hersteller die Entwicklung synthetischer Ester, kurz HEES (Hydaulic Oil Environmental Ester Synthetics) genannt. Auf dem Markt existierten zwar bereits seit Jahren gesättigte synthetische Ester, die jedoch galten als zu teuer. Aus wirtschaftlichen Gründen wurden daher überwiegend ungesättigte TMP-Ester (Trimethylpropanester, auch Ölsäureester oder Trioleat genannt) eingesetzt.
Im Vergleich zum natürlichen Rapsöl weisen TMP-Ester bessere Tief- und Hochtemperatureigenschaften auf. Die Unterschiede resultieren aus der unterschiedlichen Fettsäureverteilung der Ester: Der geringere Gehalt der Ölsäure an mehrfach ungesättigten Fettsäuren führt dazu, dass TMP-Ester gegenüber Rapsölen bzw. Triglyceriden eine bessere Oxidationsstabilität und einen niedrigeren Stockpunkt besitzen. Die wesentlichen Vorteile der ungesättigten synthetischen Ester gegenüber den Rapsölen sind also:
Eignung für den Einsatz in einem breiteren Temperaturbereich
weniger Verklebungen und Verharzungsrückstände
längere Lebensdauer
Allerdings besteht bei den Trioleatestern das große Problem, dass sich die Produkte verschiedener Anbieter trotz des gleichen chemischen Namens bezüglich ihrer technischen Eigenschaften erheblich unterscheiden. Abgesehen von offensichtlichen Differenzen in der Produktqualität, die auf die verwendeten Basisöle zurückzuführen sind, beeinflussen sowohl die jeweilige Veresterungstechnologie als auch die Additivierung die technische Qualität des Produkts entscheidend. Schwierig ist und bleibt es für den Anwender, die Qualität eines ungesättigten synthetischen Esterprodukts anhand seiner Bezeichnung zu erkennen, denn für diese Produkte gilt nach VDMA 24568 (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) einheitlich die Abkürzung HEES. Hinzu kommt, dass auch die gesättigten synthetischen Esteröle diese Kurzbezeichnung tragen, was das Ganze noch undurchschaubarer macht.
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Unterdruckschalter
Unterdruckschalter werden zur Überwachung des Verschmutzungsgrades von Saugfiltern eingesetzt. Bei Erreichen eines bestimmten Durchflusswiderstandes im Filter (üblicherweise -0,18 bar rel.) wird ein elektrischer Kontakt geschlossen oder geöffnet, um auf die Notwendigkeit eines Filterwechsels aufmerksam zu machen. |
 
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Urschmutz
Der so genannte Urschmutz besteht zum großen Teil aus groben Partikeln, die auf den Fertigungsprozess zurückzuführen sind. Während grobe Partikel häufig zu schlagartigen Ausfällen führen, verursacht eine zu hohe Konzentration feiner Partikel schleichende Defekte. Die kleinen Partikel wirken stark abrasiv. In der Folge steigen die Verlustleistungen; der Wirkungsgrad sinkt.
Ventilkörper, Pumpen- und Motorengehäuse haben oft komplizierte innere Konturen, in denen sich während der Fertigung vor allem in Sacklöchern oder Hinter-
schneidungen Rückstände ablagern. Metallspäne, Formsand und andere Partikel werden aber bei der Reinigung selten vollständig erfasst.
Konservierungsmittel, mit denen die Komponenten bei der Lagerung oder beim Transport geschützt werden, binden zusätzlich Staub, der kaum restlos zu entfernen ist.
Bei der Montage der einzelnen Komponenten – vor allem unter unsauberen Montagebedingungen – gelangt ebenfalls Schmutz in das Hydrauliksystem. Häufigste Verunreinigungen sind dabei Schleifstäube, Zunder, Rost, Bearbeitungsspäne, Farbpartikel, Schweißperlen, Textilfasern und Gummipartikel. Mitunter verunreinigen auch Reste von Spülflüssigkeit das Hydrauliksystem.
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Vakuummembranisierung
Bei der Beurteilung des Filtrationsprozesses ist es wichtig zu wissen, mit welcher Art von Feststoffpartikeln die Flüssigkeit kontaminiert ist. Hierzu wird das – mit Partikeln geladene – Filtermaterial oder die kontaminierte Flüssigkeit in einem Ultraschallbad behandelt. Die Flüssigkeit, die die vereinzelten Partikel in Schwebe hält, wird anschließend durch eine Filtermembrane unter Vakuum durchgesaugt. In der Hydraulik werden typischerweise 0,5 bis 3 µm Membranen eingesetzt. Die Feststoffpartikel bleiben bei der Vakuumabsaugung auf der Membrane zurück und können so unter Mikroskop analysiert werden. |
 
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Verschmutzungsanzeige
Gibt den Zeitpunkt an, an dem der Durchflusswiderstand eines Filterelements aufgrund zunehmender Schmutz-
aufnahme den zulässigen Höchstwert erreicht hat.
Die Verschmutzungsanzeige kann direkt optisch durch eine Anzeige erfolgen, was jedoch eine sorgfältige Beobachtung erfordert. Besser sind elektrische Anzeigen über Lampen oder akustische Signale.
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Viskosität
Die Viskosität ist eine Grundeigenschaft der Flüssigkeiten und beschreibt die Reibung zwischen den Flüssigkeitsschichten während der Bewegung, d. h. der Strömung. Somit ist die Viskosität ein Maß für die Fließfähigkeit bzw. der Schmiereigenschaften der Hydraulikflüssigkeiten. Grundsätzlich wird zwischen dynamischer Viskosität und kinematischer Viskosität unterschieden. Für Hydrauliköle wird die kinematische Viskosität als maßgeblicher Kennwert angegeben. Die Viskosität bei Ölen sinkt bei steigender Temperatur. |
 
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Viskositätsindex (VI)
Kennzeichnet das Viskositäts-Temperatur-Verhalten einer Flüssigkeit. Je geringer die Änderung der Viskosität über der Temperatur ist, desto höher liegt der VI (CETOP RP 100).
Der VI wird rechnerisch ermittelt (DIN ISO 2909) und liegt für die „üblichen“ Mineralöle zwischen 95 und 100 und bei Ölen mit flachem VT-Verlauf (HV-Öle) bei ca. 160 und darüber.
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Viskositätsindex-Verbesserer
Makromolekulare Wirkstoffe zur Erziehung eines flacheren VT-Verlaufs. Wegen ihrer großen Länge sind die Moleküle der Viskositätsindex-Verbesserer scherempfindlich, so dass ihre Wirkung nach einiger Zeit nachlässt. |
 
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Vollstrom-Rücklauffilter
Bei diesem Konzept wird die Vollstromfiltration so realisiert, dass das aus der Anlage (Aktuatoren und Ventile) zurückströmende Öl durch einen zumeist in den Tank eingebauten Rücklauffilter geleitet wird. Diese Filtrationsart ist sehr effektiv und preisgünstig umzusetzen, hat jedoch den Nachteil, dass vor allem in mobilen Arbeitsmaschinen die Leckölmengen nicht durch den Filter geleitet werden können. Die Effektivität der Filtration sollte in jedem Fall auch beim Einsatz in der Maschine verifiziert werden. |
 
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Vollstrom-Rücklauffiltration
Bei diesem Konzept wird die Vollstromfiltration so realisiert, dass das aus der Anlage (Aktuatoren und Ventile) zurückströmende Öl durch einen zumeist in den Tank eingebauten Rücklauffilter geleitet wird. Diese Filtrationsart ist sehr effektiv und preisgünstig umzusetzen, hat jedoch den Nachteil, dass vor allem in mobilen Arbeitsmaschinen die Leckölmengen nicht durch den Filter geleitet werden können. Die Effektivität der Filtration sollte in jedem Fall auch beim Einsatz in der Maschine verifiziert werden. |
 
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Vollstrom-Rücklauffiltrierung
Bei diesem Konzept wird die Vollstromfiltration so realisiert, dass das aus der Anlage (Aktuatoren und Ventile) zurückströmende Öl durch einen zumeist in den Tank eingebauten Rücklauffilter geleitet wird. Diese Filtrationsart ist sehr effektiv und preisgünstig umzusetzen, hat jedoch den Nachteil, dass vor allem in mobilen Arbeitsmaschinen die Leckölmengen nicht durch den Filter geleitet werden können. Die Effektivität der Filtration sollte in jedem Fall auch beim Einsatz in der Maschine verifiziert werden. |
 
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Vollstromfiltration
In einer modernen Hydraulikanlage bestehen hohe Anforderungen an die Ölreinheit. Diese können nur erfüllt werden, wenn möglichst die gesamte Durchflussmenge, die durch die Anlage bewegt wird, auch mindestens einmal durch einen Feinfilter (≤ 20 µm) strömt. Bei einem dementsprechend ausgelegten Filterkonzept sprechen wir von einer Vollstromfiltration. |
 
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Volumenstrom
Ist die Menge der Flüssigkeit, die durch einen be-
stimmten Querschnitt in einer Zeiteinheit durchströmt. Der Volumenstrom wird von der Pumpe erzeugt. Wichtig: Im Leitungssystem können auch größere Volumenströme auftreten, als die max. Fördermenge der Pumpe (Flächenverhältnis der Zylinder).
Maßeinheit üblich: l/min, Zeichen: Q oder qv
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Volumenstrompulsation
Alle Förderpumpen, die nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten, besitzen eine endliche Zahl an Kolben, Zahnradflanken oder anderen Förderbauteilen. Der somit erzeugte Volumenstrom hat am Ausgang der Pumpe einen pulsierenden Charakter und verursacht damit auch Druckschwankungen in der Leitung. Dies ist bei der Auslegung von Leitungsfiltern zu berücksichtigen. Bei vielen mobilen Arbeitsmaschinen wird jedoch eine Vollstromrücklauffiltration angewendet. Diese Rücklauffilter sind nicht nur der Förderstrompulsation sondern auch den Schwankungen aus der Arbeitskinematik ausgesetzt. Hierbei spielen der Arbeitszyklus, die Flächenübersetzung der Zylinder und die Anzahl der Zylinder eine wichtige Rolle. Die so entstehende Volumenstrompulsation im Rücklauf kann sehr hohe dynamische Strömungskräfte erzeugen. Daher ist es wichtig, bei der Auslegung der Filterelemente auch auf ausreichende mechanische Dauerfestigkeit zu achten. |
 
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Vorspannventil
Das Vorspannventil ist ein einfaches Rückschlagventil, das zumeist in Saug-Rücklauffiltern integriert ist. Es hat je nach Anwendungsfall eine Vorspannung zwischen 0,04 und 0,8 bar. Dieses Ventil gewährleistet die Befüllung der Pumpe mit Überdruck. |
 
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Wasserkontamination
Bei einer Vermischung von Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis oder Esteröle mit Wasser reden wir von einer Kontamination. Meistens dringt Wasser in das System über die Belüftung des Hydrauliktanks ein. Es führt zu einer schnelleren Oxidation des Hydrauliköls und ab einer bestimmten Konzentration (ca. 1000 ppm) bei Esterflüssigkeiten zum Kippen des Öles. Da das Wasser im Öl auch auf die Bauteile eine schädliche Wirkung haben kann, sollte die Wasserkontamination verhindert werden. Hierzu bieten sich RT-Belüftungsfilter mit feuchtigkeitsbindenden Granulat und auch Nebenstromfilter an. |
 
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ZRP
ZRP steht für Zahnradpumpe. In der Hydraulik oft eingesetzter, preisgünstiger Konstantpumpentyp. |
 
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Öl-Luftabscheidevermögen
Eigenschaft einer Druckflüssigkeit, sich von Verun-
reinigungen durch Hochsteigen (Luft) oder Absinken (Fremdstoffe) zu trennen.
Luftabscheidevermögen (air release): Charakterisiert die Fähigkeit einer Druckflüssigkeit, ungelöste Luft (Luftbläschen) abzuscheiden. Ungelöste Luft kann im Wesentlichen durch Leckstellen, Verwirbelung im Behälter oder durch Kavitation in das Druckmedium gelangen. Sie muss wieder abgeschieden sein, bevor die Flüssigkeit von der Pumpe erneut angesaugt wird, da freie Luft negativen Einfluss in hydrostatischen Anlagen hat. Das LAV ist hauptsächlich von spezifischen Flüssigkeitseigenschaften, von der Betriebsviskosität, von Verunreinigungen und der Bläschengröße abhängig. Es wird nach DIN 59381 ermittelt.
Fremdstoffabscheidevermögen (contamination release): Eigenschaft einer Druckflüssigkeit, Fremdkörper mit abweichender Dichte, vor allem Wasser und Festkörperverunreinigungen, abzuscheiden. Im Mineralöl scheidet sich Wasser wegen der höheren Dichte am Behälterboden ab, in HFD-Flüssigkeiten wegen der geringeren Dichte an der Oberfläche. Wichtig ist auch hier ein Abscheiden der Fremdstoffe im Tank oder in den Filtern, bevor sie mit der Flüssigkeit wieder angesaugt werden.
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Ölanalyse
Beim Einsatz von Druckflüssigkeiten in Hydraulikanlagen sind folgende Faktoren sehr wichtig:
Ölreinheit (Belastung durch Feststoffpartikel)
Chemischer Zustand (Viskosität, Additivierung, Neutralisationszahl usw.)
Wassergehalt
LAV (Luftabscheidevermögen)
Die Ölreinheit ist für die Betriebssicherheit einer Hydraulikanlage entscheidend und sollte daher regelmäßig überprüft werden. RT-Filter garantieren an allen Stellen der Anlage eine kontinuierlich sehr gute Reinheit über die gesamte Filterstandzeit.
Da Hydrauliköle chemisch sehr unterschiedlich formuliert sein können, ist es wichtig, den Ausgangszustand des Frischöles zu kennen. Wassergehalt und LAV sind für den sicheren Betrieb ebenfalls wichtige Indikatoren, die bei der chemischen Analyse von unabhängigen Labors gleich mitbestimmt werden können.
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Ölreinheit
Die Reinheit einer Hydraulikflüssigkeit wird durch die Anzahl der Feststoffpartikel pro ml Flüssigkeit definiert. Die Anzahl der Partikel wird üblicherweise mit einem automatischen Partikelzähler gemessen. Aus der Anzahl der Partikel unterschiedlicher Partikelgrößen wird der Reinheitsklassencode ermittelt. Die Partikelzählung sowie die Codierung der Reinheitsklasse für Hydrauliköle sind in der Norm ISO4406:1999 beschrieben. |
 
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Ölreinheitsklasse
Die Reinheit einer Hydraulikflüssigkeit wird durch die Anzahl der Feststoffpartikel pro ml Flüssigkeit definiert. Die Anzahl der Partikel wird üblicherweise mit einem automatischen Partikelzähler gemessen. Aus der Anzahl der Partikel unterschiedlicher Partikelgrößen wird der Reinheitsklassencode ermittelt. Die Partikelzählung sowie die Codierung der Reinheitsklasse für Hydrauliköle sind in der Norm ISO4406:1999 beschrieben. |
 
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Ölstandzeit
Das Hydrauliköl muss im System die Leistung in Form von Strömung (Volumenstrom) und Druck übertragen. Die Druck- (Scherung) und thermische Belastung beschleunigen die Alterung des Öles. Wasserkontamination (besonders bei HEES-Flüssigkeiten) und Lufteintrag verringern ebenso die Ölstandzeit. Auch der Additivgehalt des Öles wird mit der Zeit verbraucht. Eine Nachadditivierung ist nicht ohne weiteres zu empfehlen. Moderne Hydraulikflüssigkeiten können bei regelmäßiger Kontrolle über viele tausend Stunden eingesetzt werden. Entscheidend sind hierbei die Auslegung und die Betriebsbedingungen der Anlage. |
 
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