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Tipps zur richtigen Saugfilter-Auslegung
Saugfilter sind bei vielen Maschinen, wie z. B. fahrbaren Betonpumpen ein wichtiger Garant für die störungsfreie Funktion. Folgende Tipps sollten Sie beachten, damit Ihre Saugfiltration problemlos funktioniert und auch keine Kavitationsschäden an der Pumpe verursacht.
Saugfilter sind bei vielen Maschinen, wie fahrbaren Betonpumpen, Geländestaplern, hydrostatischen Antriebssystemen mit geschlossenem Kreislauf, oder bei Streckmaschinen ein wichtiger Garant für die störungsfreie Funktion. Als Teil eines anlagenbezogenen Filterkonzepts verhindern sie die Kontamination mit „groben“ Feststoffpartikel und somit plötzliche Ausfälle der Pumpe.
Bei der Auslegung solch eines Filters sollte beachtet werden, dass er aus Sicherheitsgründen nicht mit einem Bypassventil bestückt werden darf. Andernfalls entsteht die Situation, dass während des Betriebes ständig ein Bypassstrom entsteht und die optimale Wartung nicht sichergestellt ist, weil der Verschmutzungsgrad des Elements nicht erkennbar ist. Vielmehr ist eine Überwachung der Saugfilter mittels Unterdruckschalter dringend zu empfehlen.
Und folgende Tipps sollten Sie noch beachten damit Ihre Saugfiltration problemlos funktioniert und auch keine Kavitationsschäden an der Pumpe verursacht:
- Sehr wichtig bei Kaltstartverhältnissen ist eine große Filterfläche (Filterflächenbelastung):
bei w = 10 ... 40 µm mind. 100 cm²/l/min
bei w > 40 µm mind. 40 cm²/l/min. - Die Ansauglänge so kurz als möglich halten.
- Die Strömungsgeschwindigkeit möglichst < 1,0 m/s.
- Der Unterdruck sollte -0,25 bar rel. nicht unterschreiten.
- Die Leitungsquerschnitte so groß wie möglich halten. Krümmer und Abreißkanten sind zu vermeiden.
- Luftblasen können sich in einem ungünstig konzipierten Saugfilter sammeln und als eine große Blase in die Strömung gerissen werden.
- Erforderlich ist eine gute Tankkonstruktion mit Beruhigungsmöglichkeit und voller Ausnutzung des Öl-Luftabscheidevermögens.

